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Softbank: Japanischer Technologieriese nimmt tiefen Schluck aus der Pulle

Da haben einige Anleger bestimmt nicht schlecht gestaunt. Viele von Ihnen kennen den knapp 80 Milliarden schweren japanischen Softbank-Konzern eher als Internet und Mobilfunkunternehmen. Doch jetzt strecken die Technologieexperten ihre Fühler nach einem der größten Beteiligungsfirmen weltweit aus.

Übernahmeofferte bewertet Fortress mit 3,3 Milliarden Dollar

Für den Anlageexperten Fortress Investment will Softbank 8,08 Dollar je Aktie bezahlen. Das entspricht einem satten Aufschlag von 39% zum Aktienkurs vor Bekanntgabe der Übernahmepläne und bewertet den Konzern mit satten 3,3 Milliarden Dollar.

Fortress – der erste börsennotierte US-Finanzinvestor

Das Objekt der Begierde ist seit 2007 an der Börse notiert und war einst der erste US-Finanzinvestor, der den Sprung auf das Parkett wagte. Mittlerweile ist Fortress eine richtig große Nummer und verwaltet weltweit 70 Milliarden Dollar an Anlegergeldern – auch in Japan.


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Dort gehören der Gesellschaft unter anderem mehrere Hotels, die während der Finanzkrise gekauft wurden. In Europa ist Fortress durch den Kauf von faulen Krediten in Italien und als Eigentümer der Wohnungsgesellschaft Gagfah bekannt geworden. Allerdings verlief hier der Ausstieg weniger glücklich. Nach zehn Jahren Haltedauer und massivem Widerstand der deutschen Mieter konnte Fortress gerade einmal ihren Einstandspreis wieder rausholen.

Fallen Angel an der Börse

Auch an der Börse verliefen die vergangenen Jahre wenig glorreich. Während die Märkte von einem Hoch zum nächsten kletterten schmolz der Börsenkurs von über 9 Dollar auf um die fünf Dollar vor Bekanntgabe der Übernahme.

Warum die Krümel nehmen, wenn man auch den ganzen Kuchen haben kann

Der geplante Zukauf ist eher ungewöhnlich. Normal investieren Anleger oder Konzerne in einzelne Beteiligungsfonds. Softbank aber krallt sich gleich einen kompletten Anlagespezialisten. Der Hintergrund dürfte folgender sein: Softbank plant in Kombination mit dem Golf-Königreich den größten Private-Equity-Fonds weltweit aufzulegen.


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Der Fonds soll bis zu 100 Milliarden Dollar schwer sein. 2014 hatte Softbank mit Rajeev Misra bereits einen der Top-Manager von Fortress angeheuert. Er führt heute den neuen Technologiefonds. Die Übernahme von Fortress könnte zukünftig sowohl gute Mitarbeiter als auch gute Deals für den Fonds liefern.

Softbank-Chef Masayoshi Son bekannt für spektakuläre Deals

Mit dem Fortress-Deal bleibt Firmenchef und zweit reichster Mann Japans Masayoshi Son seiner Linie treu. Denn dies ist nicht der erste ungewöhnliche Deal. So erwarb er schon vor Jahren den drittgrößten Telekomanbieter und schaffte den Turnaround. Zugleich bewies er einen extrem guten Riecher als er bereits zur Jahrtausendwende bei dem Onlinshopping-Unternehmen Alibaba einstieg. Heute beträgt der Marktwert der Beteiligung 20 Milliarden Dollar!

Nicht weniger spektakulär war die 31,4 Milliarden Dollar teure Übernahme des Chipherstellers ARM, mit dem er auf den Boom beim Internet der Dinge setzt. Dazu sicherte er sich für einige Jahre das exklusive Vertriebsrecht des iPhones in Japan. Zuletzt kaufte Softbank auch den französischen Roboterentwickler Aldebaran, durch dessen Know-how vergangenes Jahr der intelligente Assistenzroboter Pepper auf den Markt kam – und binnen kurzer Zeit vergriffen war.

Schuldenberg wird immer größer

Nach der wilden Einkaufsjagd ist der Schuldenberg des japanischen Technologiegiganten auf mittlerweile 130 Milliarden Dollar angewachsen. Damit betragen die Schulden mehr als das 1,5-Fache des aktuellen Börsenwerts. Das kann zweifellos gut gehen. Viele Fehlschläge darf sich der Internetriese damit aber nicht leisten.

17. Februar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.