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Software AG: SAP-Rivale nimmt nach guten Zahlen den Ausblick nach oben

Das war eine wahrlich positive Überraschung gestern: Deutschlands zweitgrößter Software-Konzern, die Software AG aus Darmstadt, hat ihren Ausblick nach oben angepasst.

Gute Geschäfte und eine starke Pipeline stimmen die Konzern-Führung optimistisch. Entsprechend stark zeigte sich der Aktienkurs, der mit einem Kurssprung von über 5% auf die Nachrichten reagierte.

Damit summiert sich das Kursplus seit Jahresanfang auf beeindruckende 25%, während der Technologie-Index TECDAX im gleichen Zeitraum um 8% an Wert verlor.

Viertgrößte Software-Firma Europas

Auch wenn die Firma nicht jedem bekannt ist: Die Software AG ist nach SAP der zweitgrößte Software-Konzern in Deutschland und die viertgrößte Software-Firma in Europa.

Im Bereich der Infrastruktur-Software für Geschäfts-Prozesse gehört der 1969 gegründete Traditions-Konzern sogar zu den größten unabhängigen Anbietern weltweit.


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Konkret sind die Darmstädter in 2 Geschäftsfeldern tätig:

  • Das eine Geschäftsfeld (BPE – Business Process Excellence) umfasst Lösungen für das Management und die Optimierung von Geschäfts-Prozessen. Durch die Middleware-Lösungen der Software AG werden bestehende Unternehmensoftware-Lösungen zu einer einheitlichen, serviceorientierten IT-Architektur (SOA) zusammengeführt.
  • Im 2. Geschäfts-Segment ETS (Enterprise Transaction Systems) bietet die Gesellschaft Hochleistungs-Datenbanken an.

Hohe Wettbewerbs-Qualität

Die hohe Spezialisierung des Unternehmens und Verzahnung mit der IT der Firmen führen zu einer extrem hohen Kunden-Bindung. Somit finden Sie entsprechend hohe Verlängerungs-Raten bei den Software-Wartungsverträgen von über 90%.

Alleine mehr als 60% der Umsätze des Konzerns sind wiederkehrende Lizenz-Umsätze infolge von beispielsweise Produkt-Upgrades. Dies hat für Anleger den Vorteil, dass die zukünftigen Erlöse ziemlich gut planbar sind.

Starkes 2. Halbjahr

Die Schwäche des Vorjahres scheint mittlerweile vergessen. Nach einem guten Jahresstart konnten die Darmstädter auch im 2. Quartal überzeugen. Die Erlöse kletterten währungsbereinigt um 2% auf 203 Mio. €.

Deutlich stärker legten aber die Gewinne zu. Hier ging es kräftig um 42% auf 28,2 Mio. € nach oben. Dank gesunkener Ausgaben für Vertrieb und Marketing kletterte die operative Marge auf 27% (+3 Prozentpunkte).

Firmenchef blickt optimistischer in die Zukunft

Nach dem dynamischen Zuwachs im 2. Quartal hebt der Konzern seine Gesamtjahres-Prognose an. Die operative Ergebnis-Marge wird jetzt bei 30,5 bis 31,5% erwartet. Zuvor war das Unternehmen noch von 30 bis 31% ausgegangen.

Grund ist das überraschend starke Geschäft mit Datenbanken. Hier rechnet Firmenchef Karl-Heinz Streibich für dieses Jahr währungsbereinigt nur noch mit einem Umsatzminus von 2 bis 6%; zuvor war der Planung nach noch ein Rückgang von 4 bis 8% erwartet worden.

Die Sparte steht wegen des technischen Fortschritts in der IT unter Druck, hat aber deutlich höhere Margen als das Geschäft mit Integrations-Software (Digital Business Platform DBP).

Geholfen hat offenbar die eingeführte Garantie, den Support für Datenbank noch über das Jahr 2050 hinaus zu unterstützen. Das sorgte für eine höhere Planungs-Sicherheit bei den Kunden und daher bessere Vermarktungs-Möglichkeiten.

Trotz des Kursanstiegs ist die Bewertung noch moderat. Auf Basis der aktuellen Gewinn-Erwartungen für dieses Jahr wird der Software-Konzern mit dem 13-fachen der Gewinne bewertet.

15. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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