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Solaraktien: Chance auf eine Trendwende

Solaraktien zeigten 2014 eine sehr schwache Performance. Dabei laufen die Geschäfte der führenden Solarunternehmen eigentlich recht ordentlich. Für spekulativ orientierte Anleger bietet das eine Chance, 2015 von einem Comeback der Solarwerte zu profitieren.

2014: Neue Kapazitätsrekorde für die Solarbranche

2014 wurden weltweit Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 50 Gigawatt installiert (davon allein knapp 20 Gigawatt im 4. Quartal) – ein Zuwachs von rund einem Drittel gegenüber 2013.

Zum Größenvergleich: Alle neun noch in Deutschland im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke bringen es zusammen auf eine jährliche Kapazität von rund 13 Gigawatt.

Wachstumstreiber: China, USA, Japan und Indien haben Deutschland abgelöst

Der einst dominierende deutsche Solarmarkt hat nach den massiven Kürzungen bei der Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen erheblich an Bedeutung für die Branche verloren.


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Mittlerweile ist China zum mit Abstand wichtigsten Markt aufgestiegen und gibt das Wachstumstempo vor. Außerdem boomt der Absatz in den USA, Japan und Indien.

Große Ziele: Indien will 100 Mrd. US-Dollar in Solartechnologie investieren

Erst vor wenigen Wochen sorgte der indische Premierminister Narenda Modi mit einem ehrgeizigem Plan für Aufsehen: In den nächsten sieben Jahren will Indien 100 Mrd. US-Dollar in Solartechnologie investieren und die Solarkapazität des Landes auf 100 Gigawatt ausbauen – dies entspricht etwa dem Dreißigfachen der aktuellen Kapazität.

Trend geht weg von großen Kraftwerksprojekten zu privaten Anlagen

Eine weitere Entwicklung in der Branche ist der Trend zu kleineren, verbrauchsnäheren Anlagen. In den USA, China und Japan werden Anlagen auf Privathäusern mittlerweile verstärkt gefördert.

In den USA hat sich dabei das Leasing-Modell durchgesetzt. Die Eigenheimbesitzer zahlen den Solarunternehmen eine Miete, die geringer ausfällt als die Erträge der Anlage.

Die Solarunternehmen erhalten neben der Miete eine Steuergutschrift vom US-Staat sowie Förderungen durch den jeweiligen Bundesstaat. Unterm Strich für beide Seiten ein gutes Geschäft.

Quartalszahlen zeigen deutlich aufwärts

Die gute Verfassung der Branche spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen wider: Erst gestern hat JinkoSolar eine 35%-ige Umsatzsteigerung im 4. Quartal gemeldet. Der Quartalsgewinn kletterte sogar um 49%. Ähnliche Wachstumsraten ergeben sich für das Gesamtjahr 2014.

Aber: Ölpreisverfall drückt (noch) die Stimmung

Die Solarbranche steht deutlich besser da, als es die Aktienkurse aussagen. Ein Grund für die schlechte Anlegerstimmung liegt sicherlich im Ölpreisverfall. Auch wenn die Geschäfte der Solarbranche davon eigentlich kaum davon betroffen sind, hat der schwache Ölpreis eine negative psychologische Wirkung auf die Branche.

Dies kann zwar noch eine Weile anhalten. Auf lange Sicht rechne ich aber damit, dass der Kursabschlag bei den Solarwerten Schritt für Schritt abgebaut wird. Für spekulativ und langfristig orientierte Anleger eine gute Gelegenheit, sich auf die „Lauer“ nach einem Comeback der Solarwerte zu legen.

3. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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