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Solaraktien unter Strom

„Todgesagte leben länger“ – auch an der Börse.

Daher hatte ich Ihnen auch vor einigen Monaten davon abgeraten, die gesamte Solarbranche abzuschreiben. Damals schrieb ich Ihnen:

„Sie sollten nicht alle Solarwerte in einen Topf werfen und vorzeitig abschreiben. Mit Sicherheit werden einige Unternehmen die aktuelle Krise überleben und aus dieser gestärkt hervor gehen.“

Und seitdem haben einige Solarwerte eine sehr ansehnliche Performance an den Tag gelegt. Weiteres Potenzial ist bei ausgewählten Titeln vorhanden.

Extrem wichtig: Stockpicking

Wohlgemerkt: Ich rate Ihnen nicht dazu, sich an den Spekulationen bei Solar-Pleitekandidaten wie Conergy zu beteiligen. So etwas ist aus meiner Sicht reine Zockerei und hat mit einem Investment nichts zu tun.

Viel aussichtsreicher (und mit wesentlich günstigerem Chancen/Risiko-Verhältnis) sind Investments in Solarunternehmen, die relativ glimpflich durch die Krise gekommen sind und deren Aktien trotzdem von den Anlegern in „Solar-Sippenhaft“ genommen wurden.

Einen interessanten Wert stelle ich Ihnen im Folgenden vor …


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S.A.G. Solarstrom: schwarze Zahlen in Aussicht

Während etliche Solarunternehmen massive Verluste einfahren, dürfte S.A.G. Solarstrom mitten in der Branchenkrise 2012 einen operativen Gewinn einfahren.

Nach einem schwächeren 1. Quartal ist dies bereits im 2. Quartal wieder gelungen. Und da das zweite Halbjahr in der Regel das bessere ist, bin ich hier optimistisch.

Was macht S.A.G. Solarstrom besser als die Konkurrenz? Ganz einfach: Die Hälfte der vier Geschäftsbereiche erwirtschaftet konstante krisensichere Umsätze mit guten Gewinnmargen – selbst wenn die Preise für Solarmodule noch so sehr in den Keller gehen.

Zum einen sind das die rund 90 Solaranlagen, die das Unternehmen selbst betreibt und gute Gewinne mit dem Verkauf des Stroms macht.

Zum anderen besitzt S.A.G. die Tochter Meteocontrol, die ihr Geld mit der Überwachung von weltweit rund 30.000 Solaranlagen verdient.

Die Gewinne aus diesen beiden Bereichen stützen in schweren Zeiten die anderen Geschäftsfelder

Mega-Projekt in Spanien sorgt für Kurssprung

Und die Geschäfte kommen immer besser in Schwung: Anfang Oktober machte die S.A.G.-Aktie einen 30%-igen Kurssprung nach oben, nachdem das Unternehmen bekannt gab, in Spanien eines der größten Solarprojekte Europas zu errichten:

Zusammen mit zwei spanischen Partnern wird S.A.G. Solarstrom ab 2013 insgesamt vier Photovoltaik-Kraftwerke bauen, die 600.000 Menschen mit Strom beliefern werden.

Mit den daraus resultierenden Stromverkäufen wächst S.A.G. Solarstrom in eine neue Dimension.

Und dies dürfte nicht das letzte Großprojekt unter spanischer Sonne sein.

Denn mittlerweile lohnt sich der Bau von Solaranlagen in Spanien selbst ohne Subventionen.

Nach der jüngsten Steigerung des Strompreises in Spanien liegen die Herstellkosten von Solarstrom jetzt deutlich darunter.

Das liegt auch daran, dass die Kraftwerke in der sonnenreichsten Gegend Europas gebaut werden. Hier gibt es eine um 60 bis 80%-ige (je nach Region) höhere Sonneneinstrahlung als in Deutschland.

Weiteres Kurspotenzial vorhanden

Nach einer kurzen Verschnaufpause hat die Aktie gestern bereits wieder den Vorwärtsgang eingelegt.

Seit den Tiefstständen im August hat sich der Aktienkurs damit insgesamt schon verdoppelt. Weiteres Potenzial ist vorhanden, entspricht doch der aktuelle Kurs lediglich dem Niveau zu Jahresbeginn.

Und in Anbetracht der vollkommen übertriebenen Kursverluste der letzten Jahre sowie des neuen Großprojekts in Spanien ist das nicht der Rede wert.

23. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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