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Solarcity stimmt Übernahme durch Tesla zu

Vor 1 Monat hat der Elektroauto-Hersteller Tesla ein Übernahme-Angebot für die Solar-Firma Solarcity abgegeben. Etwa 2,8 Mrd. Dollar war Tesla bereit für den Übernahme-Kandidaten zu bieten.

Das Solarcity-Management prüfte daraufhin das Angebot und entschied nun, dass man den Deal-Bedingungen zustimmen werde. Aktionären wird empfohlen die Umtausch-Offerte anzunehmen.

Klappt alles nach Plan, wird die Übernahme im 4. Quartal über die Bühne gehen.

Musk verteidigt Deal gegen den Vorwurf der Vetternwirtschaft

Treibende Kraft hinter dem Deal ist der Tesla-Boss Elon Musk. Er will Solarcity in Teslas Energie-Sparte eingliedern und erachtet den Schritt als strategisch passend.

Bereits im 1. Jahr nach Dealabschluss sollen 150 Mio. Dollar Synergien gehoben werden können. Diese Ansicht teilen jedoch nicht alle Aktionäre:

Als die Pläne des Tesla-Chef vor einem Monat bekannt wurden, geriet die Aktie 2-stellig unter Druck. Wichtige Tesla-Anteils-Eigner befürchten, dass Musk nicht objektiv handelt.


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Denn der Tesla-Boss ist gleichzeitig Solarcity-Großaktionär und das Unternehmen wird von Familien-Angehörigen geführt.

Der Interessens-Konflikt ist offensichtlich – besonders wenn berücksichtigt wird, dass der Übernahme-Kandidat in den kommenden beiden Jahren noch viel Geld verbrennen wird.

Die Gewinnzone wird von Analysten nicht vor 2018 erwartet. Auch wenn sich daraus nicht automatisch ein „Freundschafts“-Deal ableiten lässt hat die Übernahme natürlich einen faden Beigeschmack.

Übernahme-Kandidat gibt nach Deal-Ankündigung ab: Markt erwartete mehr

An der Börse muss die Solarcity-Aktie trotz Deal-Ankündigung heute Federn lassen. Obwohl der Technologie-Index Nasdaq am Mittag im Plus notiert, geht es für die Solarcity-Aktie fast 6% nach unten.

Dies liegt daran, dass viele Anteilseigner auf eine bessere Offerte gesetzt hatten. Dass die Manager dem Umtausch-Verhältnis von 0,11 Tesla-Aktien für eine Solarcity-Aktie zustimmen, wurde oft nicht erwartet.

Allein schon deswegen, weil das Angebot auf Basis des Freitags-Schlusskurs „nur“ 25,39 Dollar wert ist.

Ursprünglich lag der Preis etwas höher und Analysten rechneten vor, warum sogar ein Deal jenseits der 30 Dollar noch attraktiv für Tesla wäre. Dementsprechend enttäuscht wenden sich heute viele von der Aktie ab.

Ebenfalls düstere Mienen bei den Tesla-Aktionären:

Der ursprüngliche Kurssturz der Aktie konnte zwar in den vergangenen Wochen ausgeglichen werden, nachdem Tesla den Deal verteidigte und einige Bedenken ausräumte. Doch für ein Plus reicht es heute dennoch nicht.

Achten Sie beim Ordern von US-amerikanischen Übernahme-Kandidaten auf den Wechselkurs

Sehr erstaunlich ist die Kursreaktion der Solarcity-Aktie heute in Deutschland. In Frankfurt schoss das Papier deutlich über den Angebotspreis.

Das ist nicht verständlich und deutet daraufhin, dass dort wieder Fehler begonnen wurden, vor denen der Übernahme-Sensor mehrfach warnt.

Wenn Sie mit US-amerikanischen Übernahme-Kandidaten handeln, dann sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Sie Dollar und Euro nicht verwechseln.

Achten Sie zudem darauf, dass ihre Order streng limitiert ist, da selbst Milliarden-Konzerne in Deutschland oft nur geringes Handels-Volumen aufweisen. Diese beiden kleinen Regeln reichen aus, um solche unnötigen Verluste zu vermeiden.

1. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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