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Spanien: Hier brodelt die Krise weiter

Auch wenn die Politiker immer wieder Optimismus verbreiten – so bleibt es doch dabei: „Die Euro-Krise ist noch nicht vorüber.“

Genau das hat erst vor einigen Tagen EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn festgestellt und damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

Mittlerweile taucht Griechenland als erstes Euro-Krisenland wieder in den Schlagzeilen auf. Doch um andere Länder ist es zuletzt etwas ruhiger geworden.

Ein Beispiel dafür ist sicherlich Spanien. Ich habe dieses Land schon zu Beginn des vergangenen Jahres als neuen Krisenherd ausgemacht. Und die Ereignisse im Jahresverlauf 2012 sollten mir dann auch rechtgeben.

Das Land stand zu dem Zeitpunkt von gleich vier Seiten unter Druck: Es herrschte ein Umfeld von sinkenden Immobilienpreisen. Der Bankensektor stand auf einem schwachen Fundament. Die Konjunktur schwächelte und die Arbeitslosigkeit stieg unaufhörlich an.


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Bis jetzt hat sich in Teilbereichen eine Verbesserung ergeben. Die Banken sind durch massive Zahlungen vorerst gerettet worden. Aber für mich ist das nur ein Aufschieben des großen Bankenkollaps.

Bei der Konjunktur hat es im Jahresverlauf 2013 eine leichte Verbesserung ergeben. Doch stützt sich die spanische Konjunktur hauptsächlich auf die steigenden Exporte.

Das ist schlicht und einfach zu wenig. Der Konsum wird in Spanien noch immer durch die massiven Sparprogramme gedrückt. Und hier ist auch kaum eine Erholung in Sicht.

Noch immer große Gefahren vom Immobilienmarkt und der hohen Arbeitslosenquote

Und zwei große Belastungsfaktoren sind noch immer aktiv: Sowohl der angeschlagene Immobilienmarkt hat sich noch nicht erholt und zusätzlich gibt es auch keine Entwarnung vom Arbeitsmarkt.

Zwar kam der Anstieg seit Mai zum Stoppen. Doch stellen Sie sich vor: Aktuell liegt die Arbeitslosenquote noch immer bei mehr als 26%.

Und bei den Jugendlichen ist es noch sehr viel dramatischer: Hier ist jeder zweite Spanier unter 25 Jahren ohne Job. Das hat in den beiden vergangenen Jahren schon einen Exodus junger Leute ins Ausland angetrieben.

Und trotz der Stabilisierung ist ein Kollaps Spaniens noch lange nicht vom Tisch. Doch der ist mit den aktuellen Hilfsmaßnahmen nicht abzufedern.

Ja Sie haben richtig gelesen: Trotz des ständigen Rettungsschirms ESM wird Spanien als Nummer vier im Krisenfall wohl nicht zu halten sein.

Das haben einige Berechnungen von Wirtschaftsexperten ergeben. Und sollte dann noch Italien – das Land steckt immerhin auch seit acht Quartalen in der Rezession – noch dazukommen, wäre auch der Euro als Ganzes gefährdet.

Sie sehen: Die Euro-Krise bietet weiterhin genügend Sprengkraft. Und dazu reicht schon ein Blick auf die bis jetzt schon bekannten Krisenländer.

Sollten sich aber noch neue Krisenherde ergeben (Frankreich ist hierfür ein möglicher Kandidat), ginge es mit dem Euro und am Ende mit der EU ganz schnell bergab.

19. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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