Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Spanien und Portugal droht Ärger aus Brüssel

„Die Euro-Krise kommt wieder.“ Das ist das harte Urteil jetzt im Sommer 2016. Zuerst waren es die vielen Negativ-Schlagzeilen aus Italien.

Dort steht der Banken-Sektor mit dem Rücken zur Wand; notleidende Kredite sind dort das große Thema.

Italien denkt schon darüber nach, nun die Steuerzahler heranzuziehen.

Gestern tauchten nun 2 neue Krisenherde auf, die eigentlich in der öffentlichen Wahrnehmung keine große Rolle spielen:

Im Detail geht es um Spanien und Portugal. An sich haben die Länder auf den ersten Blick die Euro-Krise gut überstanden.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Zu viele neue Schulden in Spanien und Portugal

Doch bei der genauen Prüfung ist jetzt auch die EU-Kommission auf einige dunkle Flecken gestoßen. Gegenstand der aktuellen Untersuchung sind die aktuellen Schulden.

Ein wichtiger Faktor ist hier immer das Haushalts-Defizit. Für die Krisenländer sind sogar die geltenden EU-Kriterien schon verändert worden. Im Grunde gilt für die EU schon seit den Maastricht-Verträgen eine maximale Neuverschuldung von 3%.

Spanien aber hatte für 2015 sogar einen deutlich höheren Wert mit 4,2%. Doch auch diesen Wert hat die spanische Regierung verfehlt mit einem tatsächlich erreichten Defizit von 5,1%.

Ähnlich stellt sich die Lage in Portugal dar:Lissabon hatte als deutliche Auflage ein Defizit-Ziel von 2,5% für das vergangene Jahr. Tatsächlich erreichte Lissabon hier einen Wert von 4,4%.

In dieser Situation ist das Vorgehen der EU-Kommission eigentlich klar: So können nun aus Brüssel Strafen gegen die Länder ausgesprochen werden und es wären dann auch Geldstrafen möglich.

So wie sich die Lage allerdings nun darstellt, werden wahrscheinlich zwar Strafen ausgesprochen – aber die Strafe wird 0 € betragen.

EU wird wohl keine Strafen durchsetzen können

Sollte es tatsächlich so kommen, wäre das nur in weiterer Beweis für die aktuelle Durchsetzungs-Schwäche der EU.

Sobald Probleme auftreten, kommen eben die aktuell geltenden Maßnahmen an ihre Grenzen.

Das ist für mich nur ein weiteres Indiz dafür, dass die Institution der Europäischen Union kaum noch funktionsfähig ist. Sanktionen bei Fehlverhalten sind aber auch in den vergangenen Jahren nicht mit der notwendigen Vehemenz vorangetrieben worden.

Der Grund dafür ist einfach: In den vergangenen Jahren haben nahezu alle EU-Staaten die Maastricht-Kriterien immer wieder verletzt. Dann hätten in der Folge auch nahezu alle EU-Staaten bestraft werden müssen.

12. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Günter Hannich. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt