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Spareinlagen in Deutschland in massiver Gefahr: Zinsen zu niedrig

Die Zinsen in Deutschland werden weiter sinken – dafür sorgt die EZB. Denn:

Die Europäische Zentralbank hat jüngst die eigenen Zinsen auf 0,75% gesenkt.

Dies entspricht einem neuen Niedrigst-Rekordniveau und wird auch an den anderen Finanzbedingungen rütteln. So werden Tagesgeldkonten mutmaßlich noch weniger Zinsen ausschütten als ohnehin schon. Durchschnittlich ist der Zinssatz für Tagesgeld bereits auf 1,3% gesunken.

Das heißt: die Spareinlagen in Deutschland sind in massiver Gefahr. Denn sinkende Zinsen führen nicht nur zu einer weiteren Geldentwertung durch Inflation = Preissteigerung, sondern zu einer Geldentwertung durch fehlende Zinsentschädigungen. Insofern sind wir in einer besonderen Situation.

Üblich: Inflation und Zinsen ziehen an

Üblicherweise steigen auch die Zinsen, wenn die Inflation in einer Volkswirtschaft zulegt. Der Markt reagiert auf zusätzlichen Kapitalbedarf, da die Preise anziehen. Wenn eine Zentralbank dann nicht noch mehr Geld oben drauf legt, muss demzufolge der Zins steigen.


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In der Eurozone läuft derzeit Vieles anders. Die Zinsen sinken, weil die Zentralbank selbst den Deckel oben drauf legt. Die Rekordniedrigzinsen sprechen für sich und schädigen entsprechend Sparer.

  • Laut Meinung von Zinsexperten ist der Boden bei den Zinssenkungen noch immer nicht erreicht. Dabei senken die Geschäftsbanken auch die Verzinsung für Bankkunden. So wird die FMH Finanzberatung zitiert:
  • „Vor allem Sparkassen und Volksbanken nehmen Zinssenkungen gern mit.“ Damit ist die Verzinsung aber weit von dem entfernt, was sie eigentlich bringen müsste. Denn neben der Inflation stehen auch noch Steuern im Raum.
  • Die Versteuerung mit annähernd 30% von Zinsen deutet daraufhin, dass Investoren ungefähr 4% Zinsen benötigen, um überhaupt Kapitalschutz betreiben zu können. Denn von 4% bleiben nach Steuern ungefähr 2,8%. Dies entspricht der Inflationsrate in Europa – ungefähr.
  • Sinken die Zinsen hingegen ausgehend vom aktuellen Niveau weiter, werden selbst Tagesgeldkonten immer mehr zum Groschengrab und führen zur Kapitalvernichtung. Die 1,9 Billionen Euro, die auf Sparkonten sind, werden nach und nach zusammen schmelzen.
  • Auch Versicherungszinsen reduzieren sich immer weiter, wenn die EZB den Hemmschuh für die Zinsentwicklung weiter herausholt. Das bedeutet, die Garantiezinsen werden keine großen Aufschläge mehr erleben, sodass sich Realzinsen von ungefähr 3% einstellen sollten.
  • Trotzdem sind Tagesgelder für Spareinlagen noch das richtige Konzept. So können Investoren immer noch die Gelder flexibel hin und her schichten, um mögliche Zinschancen an anderer Stelle ausnutzen zu können.

GeVestor meint: 2,5% bringen Tagesgeldkonten derzeit an Zinsen, wenn Sie bei den bekannteren Online-Banken die Angebote vergleichen. Achten Sie darauf, dass die meisten Offerten nur für Neukunden gelten und wechseln bei größeren Beträgen auch schlicht die Bank.

Spareinlagen in Deutschland sind pro Kontobesitzer pro Bank noch mit 100.000 Euro Einlagensicherung gesichert.

13. Juli 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.