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Sparquote Deutschland: Statistik zeigt dramatische Höhen

Das statistische Bundesamt meldet: die Sparquote in Deutschland ist auf 15,2% gestiegen. Erschreckend.

Die Zukunftsbeschreibung in Deutschland ist immer noch falsch. Hier eine bessere Strategie.

Sparquote in Deutschland: 10%-Punkte höher als in den USA

Mit 15,2% ist die Sparquote bei uns etwa 10%-Punkte höher als in den USA. Zunächst liest sich das gut – stecken doch die USA in einer großen Krise.

Allerdings investieren die Amerikaner seit vielen Jahren wesentlich kräftiger in Aktien und erzielen damit bessere Ergebnisse. Als Nutzer unsere Portals können Sie hier gleichziehen.

Selbst als Sicherheitspolster sind 15,2% dauerhaft zu viel. Denn: das Geld – einfach auf die Seite gelegt – bringt nichts. Nachweislich. Nach Steuern und Inflation erwirtschaftet geht jeder Euro ins Minus.

Sparquote: Volkswirtschaftlich sind Investments besser

Abgesehen von der individuellen Anlage ist eine hohe Sparquote volkswirtschaftlich regelrecht schädlich. Dies gilt jedenfalls dann, wenn wie aktuell das Geld nicht in Form von Krediten den Unternehmen als Investitionsmittel zur Verfügung steht. 

Sparen an sich ist eine vernünftige Strategie – wir schlagen jedoch andere Sparformen als etwa reine Geldkonten vor. Investieren Sie dauerhaft in Sparpläne auf Dax-Fonds (ETF = börsengehandelt).


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Die Rendite wird nach allen Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte sicher höher sein als mit Sparbüchern. 2009 betrug das Dax-Plus gut 22,4%.

Sparquoten im Europa-Vergleich

Die Angaben zur Sparquote in Euro basieren auf Schätzungen, die von der Postbank veröffentlicht wurden. Der Blick auf die Sparquote in Europa zeigen auch, wie unterschiedlich das Sparverhalten als solches ist.

Während die Schweden beispielsweise sehr aufs Sparen in Krisenzeiten bedacht sind, sind ihre norwegischen und finnischen Nachbarn wesentlich sorgloser und haben ihren Konsum kaum eingeschränkt.

Auch in Großbritannien liegt Sparen derzeit wesentlich weniger im Trend als in Spanien, Österreich und Deutschland.

Wie Sie Ihre Ersparnisse sicher und rentabel anlegen, lesen Sie in "Der Geldanlage-Berater".

Denn es gilt: Sparen schadet

Der Staat bittet und klärt auf: Sparen Sie, für die Altersvorsorge etwa. Sparen Sie mehr als früher. Die obigen Zahlen lassen den Schluss dabei zu, dass viele Menschen auch genau dies tun.

Wir aber sind der Meinung, dass ein solches Verhalten falsch ist. Schadet es doch nicht nur dem Sparer selbst, sondern sogar der gesamten Wirtschaft.

Die Sparquote liegt bei uns, sie konnten es gerade lesen, bei etwa 15,2 Prozent. Halbieren Sie diese zusammen mit uns und investieren Sie "richtig".

Aber was genau bedeutet sparen eigentlich? Sparen heißt im Denken der Volkswirtschaftler: Sie geben Geld (einer Bank) und die verleiht es an Unternehmer, die investieren.

So weit, so gut. Nur: die Banken können derzeit die Guthaben verwenden, um daraus mehr Kredite als Sparvolumina herauszugeben. Mit anderen Worten: Sie produzieren neues Geld. Der Inflation wird damit also Haus und Tor geöffnet.

Geld ist in einigen Jahren weniger wert

Genau diese volkswirtschaftlich schon schlimme Entwicklung wüden Sie als Sparer dann auch privat einholen. Das Geld, schlecht verzinst, ist in einigen Jahren weniger wert. Der Inflation sei Dank.

Dabei ist die Lösung ganz einfach: Sparen Sie nicht, jedenfalls nicht mehr so viel, wie bisher der Fall. Investieren Sie in Unternehmensbeteiligungen (Aktien) oder in Immobilien, also in echte Werte.

Dies ist für die nächsten Jahre und Jahrzehnte schlicht die beste Altersvorsorge. Lassen Sie sich also Ihr müsam angeschafftes Vermögen nicht hinterrücks von der Inflation auffressen, während Sie der Ansicht sind, Ihr Vermögen bestmöglich zu schützen.

9. August 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.