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Spielerisch satte Gewinne?

Computerspiele sind nur was für Teenager? Das sehen immer mehr Erwachsene anders! Ob das Fußball-Duell beim Männerabend auch der Couch oder das Mittelalter-Abenteuer im Rollenspiel: Computerspiele sprechen zunehmend alle Altersgruppen an.

Für einige der großen Spielehits der vergangenen Jahre zeichnet Electronic Arts verantwortlich. Die 1982 gegründete Electronic Arts (EA) ist der weltweit führende Anbieter von interaktiver Spiele-Software für den PC (wie EA Sports oder Harry Potter) und für Videospiel-Konsolen (PlayStation, Xbox und Nintendo GameCube).

Daneben betreibt der Konzern die Online- und E-Commerce-Division EA.com und bezieht Abonnementgebühren.


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Spiele-Top-Hits locken Kunden an

Electronic Arts legte gute Zahlen für das 2. Quartal vor und schraubte die Gewinnerwartungen nach oben. Angetrieben vom Wachstum mit digitalen Produkten und einer hohen Kundenaktivität legte der Umsatz um 42% auf 990 Mio $ zu.

Mit Produkten wie FIFA 15, NHL 15, Madden NFL 15, EA SPORTS UFC oder Battlefield 4 war EA der führende Produzent von Spielen für PlayStation 4- und Xbox One-Konsolen.

Bilanzierung: Der Teufel steckt im Detail

Von Juli bis September erwirtschaftete EA einen operativen Cashflow von 183 Mio $. Der Nettogewinn von 3 Mio $ spiegelte die Ertragskraft nicht adäquat wider. EA bezifferte seine Ertragskraft dagegen auf 232 Mio $.

Hintergrund für diese Diskrepanz sind Bilanzierungsvorschriften, durch die sich EA benachteiligt sieht. Denn durch den Erwerb von Internet-Abos, die Kunden zum Download von künftigen Inhalten und Updates berechtigen, muss EA einen Teil seiner Umsätze auf mehrere Jahre verteilen.

EA betont aber, dass ja auch alle Kosten direkt erfasst und nicht auf mehrere Jahre verteilt werden – eine Ansicht, der man durchaus folgen kann. Wir fokussieren uns hier auf den Cashflow.

Gemischtes Bild bei EA

EAs starke Marktposition in einem intakten Wachstumsmarkt kommt an der Börse sichtlich gut an. Die Aktie hat sich auf Jahressicht in etwa verdoppelt. Mit einem KCV von rund 16 erscheint die Bewertung zwar noch nicht zu hoch.

Allerdings lassen sich die Erträge schwer vorhersagen, da das Geschäftsmodell hohe Gewinnschwankungen mit sich bringt. Risikobewusste Investoren dürften dagegen auf weitere Kurssteigerungen wetten.

Kurssteigerungen sind auch die einzige Einnahmequelle für Anleger – eine Dividende gibt es nicht. Investoren müssen sich darüber im Klaren sein, dass das Geschäft von EA sehr zyklisch verläuft und es durchaus auch teure Flops geben kann. Dem gegenüber steht eine solide Marktstellung und das satte Wachstum bei EA.

26. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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