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Staat kassiert 2011 mehr (Einkommen)steuer – 2012 wird noch teurer

2012 wird das Jahr der Finanzkrise: dies ist inzwischen kein Geheimnis mehr.

Analysen zeigen, dass die Schulden der Eurozonen-Staaten weiter steigen.

Gleichzeitig wird die Konjunktur etwas schwächer ausfallen als zuletzt. Das aber bedeutet: die Staaten brauchen neue Einnahmequellen, um den weiter steigenden Geldbedarf noch stillen zu können. Denn: gleichzeitig werden 2012 die Zinsen steigen.

Eine bequeme Lösung sind Steuererhöhungen. Dieses Mittel werden die meisten Regierungen 2012 wählen – auch in Deutschland. Trotz der hohen Einnahmen aus der Einkommensteuer 2011, die jetzt vermeldet wurden, können Sie mit den versprochenen Steuersenkungen auf keinen Fall rechnen.

Einkommensteuer steigt nicht

Die hohe Einkommensteuer 2011, die wir alle gezahlt haben, müsste Spielraum für Steuersenkungen schaffen. Die Politik hatte Steuersenkungen versprochen, noch bevor die hohen neuen Einnahmen bekannt wurden.


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Trotzdem reicht das Geld nicht. Der Bund wird im Jahr 2011 mehr als 20 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Auf der anderen Seite steht nach den aktuellen Daten ein Finanzvermögen in Höhe von 127% vom Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Das reizt Sozialpolitiker schon jetzt. Die Vermögenssteuer oder direkte Erhöhungen der „Spitzen“steuersätze ist schon jetzt Gegenstand vieler Diskussionsrunden im Fernsehen, den so genannten Talkshows. Wir rechnen mit einer höheren Vermögenssteuer.

Diskussion bereitet Erhöhung vor

Die Talkshows haben im wesentlichen eine Funktion. Langsam wird diese Lösung hoffähig. Die Vermögenssteuer scheint gerecht. Schon wird diese Lösung auch für andere Länder diskutiert.

Jörg Krämer, der Chefvolkswirt der Commerzbank ist, hat ausgerechnet: Wenn Italien auch nur in einem Jahr 16% erheben würde, könnte die Schuldenquote (Verschuldung / BIP) auf weniger als 100% gedrückt werden.“

Das wird für 2012 bereits eine politische Lösung sein. Auch in Deutschland ist der politische Widerstand gegen die Vermögenssteuer geringer als gegen andere Steuerformen. Nur:

  • Die Vermögenssteuer wird in aller Regel rechtlich nur für einzelne Jahre – idealerweise einmalig – durchzusetzen sein.
  • Daher sind andere Steuererhöhungen attraktiver: diese einmal einzuführen heißt, dass der Staat sich dauerhaft neue Einnahmequellen sichert.
  • Die Einkommensteuer wird 2012/2013 wahrscheinlich nicht direkt zum Thema. Denn: die Bundestagswahlen 2013 rücken näher.
  • Daher werden Steuern wie die Umsatzsteuer, kleinere Steuern wie Versicherungssteuern oder auch die Abgeltungssteuer zum Thema.

GeVestor meint: Steuererhöhungen werden 2012 kommen, auch wenn die aktuellen Steuereinnahmen höher als geplant sind. Die Einkommensteuer steigt zunächst nicht, dafür Steuern, gegen die Sie sich noch weniger wappnen können.

Daher: legen Sie Ihr Geld frühzeitig an – so vermeiden Sie zumindest künftige Erhöhungen bei der Abgeltungssteuer finanzieren zu müssen. Zusätzlich können Sie mit Aktien höhere Renditen erwirtschaften als es zur Zeit scheint – und damit die künftigen Belastungen besser finanzieren.

Aktien in Deutschland stehen bezogen auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) fast so günstig wie nie zuvor. Daher rechnen wir mit einem zweistelligen Kurs-Anstieg alleine im Dax 2012.

Unsere Redaktionen nennen Ihnen gerne Einstiegschancen etwa mit ETF börsengehandelten Fonds – und werden auch den Ausstieg begleiten, denn: Turbulenzen wird es dank der Finanzkrise spätestens 2013 wieder geben.

24. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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