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Staatlich geförderte Altersvorsorge oder ETF-Sparpläne

Kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, die sogar die staatlich geförderten Vorsorgeformen Rürup- und Riesterrente mit ETF-Sparplänen verglichen hat. Das Ergebnis: Für die kommenden Jahre sind ETF-Sparpläne auf Indizes die bessere Vorsorgeform.

Dies ist wissenschaftlich erwiesen. Dazu lassen sich zitieren: Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: "… Altersvorsorge komplett selbst aufbauen.“empfiehlt Ihnen als privatem Investor ETF-Sparpläne. Nachteil:

Sie verzichteten auf staatliche Förderungen und die Kapitalgarantie. Das aber muss der Autor erwähnen. Die Verbraucherzentralen selbst sind schließlich staatlich gefördert. Auch das "Institut für Vermögensaufbau" meint: "Sie [ETF-Sparpläne] punkten vor allem mit ihrer Transparenz und den geringen Kosten".

Dabei können Sie nach Ansicht des IVA die fehlende Kapitalgarantie getrost vergessen: Teilen Sie einfach in risikoärmere und riskantere ETFs auf Indizes auf.

Die fehlende staatliche Förderung ist demnach ebenfalls kein Nachteil, da die Kostenkomponente wesentlich schwerer wiegt. „Gerade bei Produkten für die Altersvorsorge ist das Thema Kosten entscheidend …. jeder gesparte Cent zählt“.

Aktuell überbieten sich daher die Anbieter von ETF-Sparplänen mit Kostenvorteilen für Sie als Investor. Die Daten jetzt sind noch nicht einmal fix, die Gebühren werden zunächst weiter sinken.„Geldanlage-Berater“-Fazit: Es ist jetzt an der Zeit, börsengehandelte Indexfonds als Sparraten abzuschließen, um Ihre Vorsorge zu optimieren.

Die kostengünstigsten Banken für Ihre ETF-Sparpläne

Ihre langfristige Rendite hängt entscheidend davon ab, wie hoch die Kosten für Sparpläne sind. Ein kleines Rechenbeispiel zeigt Ihnen den Hebel, wie schnell sich überflüssige Gebühren aufsummieren und Ihre Rendite beträchtlich mindern.

Wer monatlich 100 € sparen möchte und Ankaufkosten von 2,50 € sowie 0,4% flexible Kosten (die übliche Gebührenstruktur) hat, zahlt dafür insgesamt 2,90 € monatlich.

Damit legen Sie nur 97,10 € an. Eine Bruttorendite von 8% bringt auf das eingesetzte Kapital einer monatlichen Sparrate 7,77 €. Wir kalkulieren mit 120 Raten für 10 Jahre.


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Ihnen entgehen damit (selbst ohne Zins- und Zinseszins) 0,23 € monatlich = 27,60 € Renditeverlust + die genannten Gebühren von 2,90 € = 348,00 €. Insgesamt verlieren Sie auf diese Weise 375,60 €. Mit Zins- und Zinseszins steigt diese Summe schnell um ein Vielfaches.„Geldanlage-Berater“-Tipp: Handeln Sie nach dem alten Kaufmannsgrundsatz: „Im Einkauf liegt der Gewinn“. Reduzieren Sie bei Sparplänen die Kosten so weit als möglich. Suchen Sie die geeigneten Fonds und dann die geeignete Bank.

Hier ein Überblick über Leistungen und Kosten der wichtigsten Direktbanken:

Ihre Favoriten sind die Banken, die Ihre ETFs als Sparpläne anbieten und das möglichst kostenlos. Prüfen Sie das Angebot unter diesen Adressen:

  • www.comdirect.de
  • www.cortal-consors.de
  • www.dab-bank.de
  • www.ing-diba.de
  • www.maxblue.de und
  • www.s-broker.de

Der besondere Vergleich – Börse gegen Banken

Sie können Sparpläne auch selbst „ausführen“. Da ETFs über die Börse handelbar sind, können Sie monatlich einen Fondsanteil über die Börse kaufen. Das ist jedoch mit einer Menge Aufwand verbunden und darüber hinaus auch teurer.

Denn an der Börse zahlen Sie zusätzliche Gebühren an Bank, Makler und Börse. Das Anlegen eines Sparplans ist für Sie einfacher und kostengünstiger.

Auch über Fondsdiscounter können Sie Fonds kaufen – entsprechend auch ETFs. Die Konstruktion der Fondsdiscounter jedoch spricht gegen einen Kauf über die Discounter. Die Fondsdiscounter arbeiten mit Fondsbanken zusammen (üblicherweise mit der Augsburger Aktienbank oder ebase) Diese werden von den Fondsgesellschaften bezahlt.

ETFs aber sind kostengünstig, sodass die Einnahmen von Fondsdiscountern gering sind. Daher werden Sie dort kaum Angebote finden.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Augsburger Aktienbank beschränkt sich bei ihrem Angebot auf die „db x trackers“. Schon deshalb lehne ich den Kauf über diese Bank ab. Ebase bietet „Comstage ETF Sparpläne“. Auch diese sind mit einer fixen Gebühr sowie variablen Kosten zu teuer und hinsichtlich der Auswahl nicht befriedigend.

„Geldanlage-Berater“-Tipp: Bevorzugen Sie bei kleineren Raten die Direktbanken, die keine Fixgebühren in Rechnung stellen. Da die Depotführung dort kostenlos ist, eignet sich ein ETF-Sparplan-Depot ideal als Zweitdepot.

Meine Empfehlungen für Sie

Die idealen Sparplan-ETFs für die kommenden Jahre Ich habe für die wichtigsten Anlageklassen – Aktien, Rohstoffe und Anleihen – je einen aussichtsreichen ETF für Sie ausgewählt.

Verteilen Sie Ihren monatlichen Sparbetrag beispielsweise zu je einem Drittel auf diese 3 Fonds. „Geldanlage-Berater“-Tipp: Die DAB Bank (www.dabbank.de) bietet Sparpläne auf alle ausgewählten Fonds kostenfrei an.

20. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.