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Staatsverschuldung: Deutschland ist und bleibt verschuldet

Sparen, sparen, sparen – das sagt uns die Regierung unter Angela Merkel. Doch die Realität sieht anders aus: Die Staatsverschuldung wächst kräftig. Die Schulden liegen im Vergleich zu 2010 fast 320 Milliarden (Das sind neun Nullen!!) darüber. 2,08 Billionen ist der exakte Betrag.

Die Staatsverschuldung ist damit seit 2005 über eine halbe Billion Euro gestiegen. Sicher: Das liegt zum großen Teil an der Miesere aus der Finanzkrise. Die Maßnahmen zur Stabilisierung betrugen 241 Milliarden Euro.

Mehr zum Thema: Auf einen Blick: Die Schulden Deutschlands

Staatsverschuldung: Bad Banks sind schuld

Da können wir danke sagen an Bad Banks wie Hypo Real Estate und WestLB – und um deren Zukunft wird ja teilweise noch immer gefeilscht. Schluss ist also keineswegs mit den Schulden.


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Tragisch ist auch, dass damit die Schuldenlast in Deutschland auf über 80 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung gestiegen ist. Gehen wir nach den EU-Regeln sind wir weit entfernt von Gut und Böse, denn dann wären lediglich 60 Prozent erlaubt.

Beachten Sie auch die verdeckten Schulden

Wenn man den Schuldenstand Deutschlands sieht, verschlägt es einem bereits den Atem, dabei ist diese Zahl nur die Spitze des Eisberges.

Man darf nämlich übersehenm, dass es neben den offiziellen Schulden es auch noch die verdeckten (die impliziten Schulden) gibt.

Die verdeckten Schulden berücksichtigen zum Beispiel die zukünftigen Kosten für Renten, Pensionen, oder die steigenden staatlichen Ausgaben für Gesundheit und Pflege.

Langsam sinkt die Staatsverschuldung

Fast möchte man tragisch auflachen, wenn man dann hört, dass die Regierung festhält, dass der Wert von exakt 83,2 Prozent auf „nur“ noch 82 Prozent dieses Jahr fallen wird. Und die Aussichten werden nicht besser: Bis 2015 soll die Staatsverschuldung  auf 75,5 Prozent sinken. Das ist zwar einiges, macht die Staatsfinanzen aber noch lange nicht gesund.

Einziger Lichtblick ist die Neuverschuldung. Hier sind die Zahlen rückläufig. Es geht also langsam wieder. Allerdings wird es noch Jahre dauern, bis man wieder von einem halbwegs ausgeglichenen Haushalt sprechen kann – und das nur, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert. Wie etwa weitere Pleitestaaten.

Für Entlastungen ist es noch zu früh

Kaum hat sich die Nachricht verbreitet, dass die Staatsverschuldung gesunken ist und weiter sinkt, folgte die Reaktion, die folgen musste: Spontan forderten einige Politiker, dass das Sparpaket der Regierung entschärft werden müsse. Vielleicht reichen die Steuergelder sogar noch für einige Wohltaten. Diese etwas naiven Menschen übersehen aber, dass es nichts zu verschenken gibt.

Bei solchen Rufen nach Entlastungen wird man das Gefühl nicht los, dass es bei diesen Forderungen um Wählerstimmen einzufangen. Doch auch die Bürger wissen bereits, wichtiger als kurzfristige Entlastungen ist ein dauerhaft stabiler Haushalt.

Man muss nun hoffen, dass die Politik weise mit dem Wissen um die Schulden umgeht. Letztlich geht es um das Geld der Bürger. Denn auf dessen Rücken hat sich alles abgespielt.

Mehr zum Thema: Schulden in Deutschland: Die Länderfinanzen

13. April 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.