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Staatszugriff auf Finanzen: damit müssen Sie rechnen – Steuern/Abgaben

Angesichts der neuen Haftungsgrößen in der Eurozone wird „mehr“ für den Staat zudem immer wichtiger. Ein Blick auf die Instrumente dafür zeigt, dass Sie sich kaum wehren können.

Die aktuellen Diskussionen sind nur ein Vorgeschmack und eine Warnung. Nutzen Sie zumindest die verbleibenden Spielräume.

Der Instrumentenkasten: bewährt

Sind Sie „reich“? Darüber werden Sie künftig nicht mehr allein befinden dürfen. Der Staat definiert den Status neu. Verlassen Sie sich darauf. Nach den vorliegenden Plänen reichen bereits 100.000 Euro Jahreseinkommen, um als „reich“ zu gelten.

Dann greift nach diesen Plänen eine neue Spitzensteuer mit einem Satz in Höhe von 49%.

Das bedeutet: nicht nur die Reichtumsgrenze selbst sinkt, sondern der Steuersatz steigt. Die Mehrbelastung wird gerade den Mittelstand damit doppelt treffen. Gleichzeitig wird der Staat in den nächsten Jahren einige Abschreibungsmöglichkeiten streichen. Ein dritter Mehrbelastungsfaktor.

Verlassen Sie sich darauf: in diese Richtung gehen jetzt bereits die Überlegungen aller Parteien. Der Hintergrund ist einfach: Steuern sind besser als ein Kredit. Kredite kann der Staat nur einmal aufnehmen, Steuern fallen immer neu an. Ihre einzige Rettungsmöglichkeit: ein guter Steuerberater.


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Immobilien: es wird teurer

Wer jetzt in Nordrhein-Westfalen – zum 1.10. – eine Immobilie kauft, zahlt mehr Grunderwerbsteuer. Dies ist erst der Anfang. Wir rechnen mit zwei Maßnahmen: der Staat wird diese Form der Steuer in den nächsten Jahren weiter erhöhen. Zum zweiten wird er sich Zusatzsteuern einfallen lassen.

Früher nannte sich diese Steuer „Haus-Zinssteuer“. Damit wurden diejenigen zur Kasse gebeten, die im Zuge der Inflation angeblich „profitierten“: Immobilienbesitzer. Der Vorteil aus Sicht des Staates: als Immobilienbesitzer sind Sie jetzt schon erfasst – im Grundbuch.

Wir rechnen damit, dass diese Zinssteuer diesmal anders ausfällt. Die Vorboten sind bereits da: die energetische „Sanierung“ muss herhalten. Zwangsmaßnahmen zur Gebäudesanierung, die zu Zwangsabgaben werden – falls Sie nicht mitspielen. Unsere Empfehlung dazu betrifft direkt die aktuelle Zinssituation:

Sichern Sie sich stets die günstigst möglichen Finanzierungskonditionen. Richten Sie sich im Zweifel „Forward-Darlehen“ ein, um die Investitionen finanzieren zu können. Die Zinsen werden über Jahre steigen – die Darlehen sind daher in den nächsten Jahren jeweils neu sehr günstig.

Zusammengefasst:

  • Die Zeichen werden deutlicher: die Staats-Zwangsabgaben werden steigen.
  • Richten Sie sich auf höhere Steuern ein. In der Geldanlage heißt dies: investieren Sie ab jetzt möglichst langfristig. Besteuert werden nur die tatsächlichen Gewinne nach Verkauf.
  • Sichern Sie sich stets aufs Neue günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien-Investitionen: etwa Forward-Darlehen. Die Zinsen werden in den kommenden Jahren schnell steigen.

GeVestor meint: Die Zwangsabgaben vom Staat werden kommen. Rechnen Sie mit höheren Steuern, mit schlechteren Konditionen am Finanzmarkt und mit genaueren Kontrollen.

Daher werden wir künftig weitere Steuer- und sonstige Abgabenhinweise aufnehmen – auch für die Geldanlage.

Hier liegen die entscheidenden Renditepunkte für Sie – ab jetzt. Die Politik ist überdeutlich.

14. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.