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Stagnation im Maschinenbau, aber keine Krise

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hält an seiner Jahresprognose fest: Die Produktion soll das Vorjahres-Niveau von 200 Mrd. € erreichen, so der Branchen-Verband VDMA.

Damit würde die Schlüssel-Industrie zum 5. Mal in Folge auf der Stelle treten.

Gebremst wird die Entwicklung von der Wachstums-Abschwächung in China, der Rezession in Brasilien und den Unsicherheiten durch den Brexit.

Insgesamt geht es der Branche weder gut noch schlecht. Von einer Krise kann aber noch keine Rede sein.

Allenfalls weiträumige Grenzschließungen in Europa würden die stark exportabhängige Branche hart treffen.

Dennoch gibt es Unterschiede

In den einzelnen Segmenten sind die Perspektiven sehr unterschiedlich.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Schwierig bleibt die Lage im Großanlagenbau, wo es um die Ausrüstung von Kraft- und Stahlwerken sowie Anlagen der chemischen und petrochemischen Industrie geht.

Angesichts der niedrigen Öl-, Gas- und Strompreise halten sich die Kunden von Konzernen wie KSB oder Sulzer mit Investitionen zurück. Besser sieht es im Bereich Robotik und Automation aus.

Denn wenn es um die Verbesserung der Effizienz der Produktion und der Qualität der Produkte geht, profitieren Anbieter moderner Prozess-Technik wie KUKA: Seit 2009 hat sich der Umsatz in der deutschen Robotik-Branche auf 12,2 Mrd. € verdoppelt.

Auch in Zukunft wird die Branche kräftig wachsen: Bis 2018 soll die Zahl der weltweit aufgestellten Industrie-Roboter von 1,1 auf 2,3 Mio. steigen. Größter Absatzmarkt ist China.

Auch bei den Herstellern von Druckmaschinen hat sich die Lage aufgehellt:

Heidelberger Druckmaschinen und Koenig & Bauer haben sich den Veränderungen in der Druck-Industrie angepasst und den Turnaround geschafft.

Langfristig hohes Wachstums-Potenzial bietet der Verpackungsdruck:

Dieser Bereich wächst weltweit jährlich um 4 bis 5%. Experten-Schätzungen zufolge wird der Umsatz bis 2018 auf 1 Bio. $ steigen. Aussichtsreich sind daneben der Folien-, Wertpapier- und 3D-Druck.

Unsere Favoriten

Von der Trendwende in der Druck-Industrie profitieren auch Technotrans und Dr. Hönle als Zulieferer.

Wachstumsstark, hoch rentabel und damit ein Favorit bleibt daneben Hermle.

Überzeugende Quartalszahlen hat zudem Dürr geliefert. Die Aktie ist wieder auf Erholungskurs und günstig bewertet.

Die Beobachtung von Rofin Sinar haben wir nach der Übernahme durch Coherent eingestellt.

Auch um Aixtron ranken sich Übernahme-Gerüchte.

15. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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