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Starke Marke, starke Aktie?

Nahrungsmittel verkaufen sich immer. Vor allem, wenn Nahrungsmittel und starke Marken zusammen kommen, klingelt für die Hersteller schnell die Kasse. Danone hat viel von dem zu bieten, was sich Investoren wünschen. Dennoch gibt es einige Negativ-Aspekte.

Doch zunächst ein paar Worte zum Unternehmen: Danone ist nach Nestlé und Unilever der drittgrößte Nahrungsmittelproduzent Europas und weltweit die Nummer 1 bei Frischmilchprodukten sowie die Nummer 2 im Bereich Mineralwasser (Evian, Volvic).

Randaktivitäten wie Saucen, Gewürze und die Gebäck-Sparte wurden verkauft. Dagegen wird das Geschäft mit Milchprodukten ausgebaut.

Währungen belasten

Danone hat im vergangenen Jahr weniger umgesetzt und verdient und damit wie von uns erwartet seine eigenen Ziele nicht erreicht. Der Gewinn ging sogar zweistellig zurück.


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Dennoch wird die Dividende auf 1,50 € pro Aktie erhöht. Verantwortlich war der hohe Preisdruck in Europa, das nachlassende Wachstum in den Schwellenländern sowie negative Wechselkurseffekte. Belastet haben vor allem die Schwäche des russischen Rubels, der indonesischen Rupiah und des argentinischen Pesos.

Organisches Wachstum und größere Margen

Während die Sparten Getränke, Medizinische Ernährung und Kindernahrung zwischen 3,1 und 7,3% zulegten, gab es im wichtigen Geschäft mit Milchprodukten einen Umsatzrückgang um 5,6%, hauptsächlich wegen des Russland-/ Ukraine-Konflikts und stark gestiegener Milchpreise.

Regional ist Danone nur in Europa gewachsen. Für das laufende Jahr hat das Management ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 5% sowie eine leichte Margenverbesserung in Aussicht gestellt.

2014 war die operative Marge von 13,2 auf 12,6% geschrumpft. Wir rechnen mit 22 Mrd € Umsatz und 1,7 Mrd € Gewinn und haben unsere Schätzungen entsprechend angepasst.

Nachdem der Milchpulver-Skandal in China überwunden ist, sollte die Nachfrage dort und in anderen asiatischen Ländern wieder anziehen. Zudem könnte der Verkauf der Sparte Medizinische Ernährung (Wert: rund 3,7 Mrd €) bei gleichzeitigem Ausbau des lukrativen Geschäfts mit Kindernahrung für Impulse sorgen.

Letztlich könnte dem Konzern die Franken-Aufwertung in die Karten spielen, die den Verkauf vergleichbarer Produkte Schweizer Hersteller im Ausland verteuert.

Danone: Kommt der Befreiungsschlag?

Wofür Danone am bekanntesten ist, schwächelt: Der Verkauf von Milchprodukten hinkt hinter den Erwartungen hinterher. Gut läuft es dagegen bei Wasser. Mit einer Dividendenrendite von 2,4 Prozent glänzt Danone auch für Dividendenjäger.

Die Bewertung ist mit einem KGV von mehr als 20 zwar schon etwas hoch, doch könnte vor allem der Verkauf des Bereichs medizinische Ernährung eine Befreiung für die Aktie sein. Anleger sollten zunächst abwarten.

24. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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