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Starke Marken: Beiersdorf und Reckitt Benckiser

Beiersdorf hat sich 2014 solide entwickelt und seinen Umsatz um 2,3% auf 6,3 Mrd € gesteigert.

Das Wachstum hätte aber noch deutlich höher ausfallen können, doch die geopolitischen Unruhen, der Wirtschaftskrieg zwischen der EU und Russland und die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben sich negativ auf das Zahlenwerk ausgewirkt.

Beiersdorf erzielte vor allem in den Schwellenländern erstklassige Erfolge

Das leicht veränderte Markenportfolio wird sehr gut angenommen. In Afrika, Asien, Südamerika und Australien konnte Beiersdorf ordentlich zulegen. Auch das Geschäft der Klebstofftochter tesa entwickelte sich besser als erwartet. Der Gewinn blieb aber auf dem Vorjahresniveau.

Dagegen konnte das operative Ergebnis um knapp 1% zulegen. Im 1. Quartal sah es aber schon wieder besser aus. Bei einem Umsatzplus von 6,9% stieg der Gewinn überdurchschnittlich um 9,7% auf 0,79 € pro Aktie.

Hauptverantwortlich dafür waren tesa und die gesamte NIVEA-Produktpalette, die neben der bekannten Hautcreme mittlerweile auch Duschgele, Deos und weitere Kosmetika enthält. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Beiersdorf mit einer stärkeren Entwicklung als im Vorjahr.


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Die Industriestaaten sollen die robuste Basis für weitere Wachstumsmaßnahmen in den Schwellenländern bilden. Allerdings erhofft sich Beiersdorf durch das anhaltend niedrige Zinsniveau, der guten Kauflaune und der Markenbegeisterung der Verbraucher auch weitere Zuwächse in Deutschland und Teilen der USA.

Unternehmensporträt

Der Beiersdorf-Konzern besteht aus der Kernsparte Consumer (NIVEA, 8×4, Eucerin, Labello, La Prairie, Florena und Hansaplast) sowie der Sparte tesa (Klebstofftechnik). NIVEA ist die bedeutendste und gleichzeitig auch älteste Körperpflegemarke der Welt.

Unter der Marke tesa werden Klebeanwendungen für industrielle Kunden und Endverbraucher entwickelt und vermarktet. Beiersdorf ist mit rund 150 Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt präsent.

Reckitt Benckiser steigerte 2014 in einem anspruchsvollen Marktumfeld seinen Gewinn auf 3,22 Mrd £.

Im Vorjahr hatte der Konsumgüterkonzern nur 1,74 Mrd £ verdient, da hohe Rechtskosten angefallen sind. Auch im operativen Geschäft lief es besser. Das EBIT stieg um 15% auf 2,16 Mrd £. Der Umsatz ging allerdings wegen negativer Wechselkurseffekte um 5% auf 8,84 Mrd £ zurück.

Bereinigt um diese Wechselkurseffekte wäre der Umsatz aber um 4% gestiegen. CEO Rakesh Kapoor nannte Gewinnwachstum und Margenentwicklung „sehr stark“, was auch auf Kostensenkungen zurückzuführen sei.

Aktienrückkaufprogramm und Dividende erhöht

Für das vergangene Jahr zahlte Reckitt eine endgültige Dividende von 139 Pence je Aktie, zwei Pence mehr als im Vorjahr. Das bestehende Aktienrückkaufprogramm wird um 500 Mio Pfund aufgestockt. Im Dezember hat Reckitt sein Pharmageschäft unter dem Namen Indivior an die Börse gebracht.

Damit konzentriert sich der Konzern stärker auf verschreibungsfreie Medikamente und Hygieneprodukte. Wir begrüßen diesen Schritt. Mit dem frischen Geld kann in die Schwellenländer expandiert werden. Vor allem die Hygieneartikel sind ein wichtiger Umsatzgarant.

Mit dem zunehmenden Fortschritt in den Schwellen- und Entwicklungsländern wächst auch das Bedürfnis nach Sauberkeit und Pflege.

Für 2015 erwartet der CEO schwierige Marktbedingungen und kündigte ein neues Kostensenkungsprogramm mit dem Namen „Supercharge“ an. Damit sollen 100 bis 150 Mio £ jährlich gespart werden. Langfristig überzeugt der Konzern vor allem mit seinem starken Markenportfolio.

Unternehmenporträt

Reckitt Benckiser plc entstand im Dezember 1999 aus der Fusion von Reckitt & Colman und Benckiser. Der britische Konzern ist der globale Marktführer bei Haushaltsreinigern und ein international führender Hersteller von Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln.

Globale Strategie mit 19 Power-Marken, darunter Calgon und Sagrotan (Wäsche), Calgonit/Finish (Geschirr) und Clearasil (Hautpflege). Pharma- und Nahrungsmittelgeschäfte sind Randaktivitäten.

23. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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