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Flugreisen sind heute bequemer denn je.

Moderne Jets lassen selbst in der Economy Class so etwas wie Entspannung aufkommen – okay: vorausgesetzt, man hat keinen Football-Spieler oder eine andere kräftige Personen als Sitznachbarn.

V. a. das Unterhaltungs-Angebot ist dank der hohen Dichte individueller Bildschirme, die es zulassen, aus vielerlei Filmen und Musikangeboten zu wählen, vielfältig.

Das lässt auch den längsten Flug ertragen. Hinzu kommt, dass viele Fluglinien inzwischen Economy-Plus-Sitzreihen anbieten, die etwas mehr Beinfreiheit bieten.

Boeing ist als größter Flugzeug-Hersteller der Welt ein maßgeblicher Treiber hin zu mehr Komfort an Bord. Doch wie steht es um das Unternehmen?

Boeing ist neben Airbus der weltweit größte Hersteller kommerzieller Flugzeuge.


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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Daneben ist das Unternehmen in den Bereichen Raumfahrt und Verteidigung (Herstellung von Raketen- und Satelliten-Systemen, Militär-Flugzeugen und -helikoptern) tätig.

Service-Leistungen für die zivile Luftfahrt runden das Angebot ab. Hauptabsatzmärkte sind die USA, Asien und Europa.

Gutes Geschäft auch mit dem Militär

Boeing kämpft mit Airbus um die Marktführerschaft in der Luftfahrt-Branche.

Während 2015 das Wachstum noch komplett im Bereich der zivilen Luftfahrt erzielt wurde, ist im 1. Quartal 2016 die Rüstungs-Sparte der Wachstums-Treiber.

Der Umsatz mit Militär-Flugzeugen stieg um 34% auf 3,7 Mrd. $. Insgesamt erreichte Boeing im 1. Quartal eine Umsatz-Steigerung auf 22,6 Mrd. $ (+2%).

Der Preiskampf mit Airbus ließ den Gewinn jedoch um 9% auf 1,2 Mrd. $ sinken. Probleme bei der Entwicklung eines neuen Tankflugzeuges für die US-Armee sorgten für eine Sonderbelastung von 156 Mio. $.

Bereits 2015 belastete das Projekt das Ergebnis, weil immer wieder Verzögerungen auftraten. Boeing reagiert mit einem Sparprogramm und möchte konzernweit bis zu 8.000 Stellen streichen.

Da dem Sparprogramm auch Stellen im Management und bei Führungskräften zum Opfer fallen sollen, sind Einsparungen in Höhe von 1 Mrd. $ pro Jahr möglich.

Jetzt muss Boeing liefern

Der Personal-Abbau fällt in eine Zeit gut gefüllter Auftragsbücher; aktuell liegen mehr als 5.700 Bestellungen für zivile Flugzeuge vor.

Damit ist Boeing rein rechnerisch für die nächsten 8 Jahre ausgelastet. Einen erfolgreichen Erstflug feierte die neue Boeing 737-Max. Für das Modell liegen bereits 3.100 Vorbestellungen vor.

Boeing wird vom Luftfahrt-Boom profitieren und das Geschäft weiter ausweiten können. Allerdings dürfte der Preiskampf mit Airbus kurzfristig auf die Margen drücken und den Gewinn schmälern.

Boeing muss beweisen, dass das Sparprogramm Erfolg hat. Wir erwarten in den kommenden 6 bis 12 Monaten eine durchschnittliche Kursentwicklung.

11. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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