Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Statoil-Aktie: Darum jetzt wieder einsteigen

Der norwegische Ölgigant Statoil hat ein bewegtes Jahr hinter sich: Nach jahrelangem Auf und Ab erreichte die Aktie im Frühsommer 2014 ein Hoch von 23,65 Euro – doch dann folgte der Verfall des Ölpreises.

Mit dem Ölpreis rauschte auch die Statoil-Aktie in den Keller. Binnen sechs Monaten verlor sie rund 30 Prozent an Wert. Mitte Dezember war das Papier für knapp 13 Euro zu haben.

Allerdings schien damit auch die Talsohle erreicht zu sein. Ebenso wie im Gesamtmarkt setzte auch bei Statoil mit dem Jahreswechsel eine Erholungsphase ein. Allein im letzten Monat hat der Kurs um fast 8 Prozent zugelegt und notierte zuletzt wieder bei rund 16,50 Euro.

Statoil-Chef verspricht Dividende

Dass so viele Schnäppchenjäger die Gelegenheit zum günstigen Einstieg ergriffen haben, mag auch an der Dividendenpolitik der Norweger liegen. Nicht wenige hatten angesichts des Ölpreisverfalls vor einem Aussetzen der Dividendenzahlung gewarnt.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Doch Statoil-Chef Eldar Saetre betonte noch Anfang Januar, dass die Dividende in jedem Fall ausgeschüttet werden solle. Dies habe Top-Priorität für den Konzern. Die Norweger üben sich in Optimismus und gehen davon aus, dass der Ölpreis in absehbarer Zukunft wieder anziehen wird.

Kooperation mit GE soll Kosten senken

Außerdem setzt der Konzern auf technologische Innovationen, die die Energiegewinnung kostengünstiger und umweltschonender werden lassen soll. Effizienz und Nachhaltigkeit lauten die Schlagworte, unter denen die gerade angekündigte Kooperation mit GE stehen soll.

Mit vereinten Kräften wollen die beiden Unternehmen etwa den CO2-Ausstoß bei der Öl- und Gasförderung minimieren. Zugleich sollen Verfahren entwickelt und Technologien optimiert werden, um die laufenden Betriebskosten zu senken.

Das ist zumindest aus Sicht von Statoil auch dringend nötig: Erstmals seit 13 Jahren musste der Konzern 2014 Verluste verbuchen.

Einsparungen kommen – wo, ist noch unklar

Das bislang hohe Investitionsvolumen dürfte jedenfalls in nächster Zeit spürbar nach unten korrigiert werden. Wo genau der Rotstift angesetzt wird, ist derzeit noch unklar, aber dass Einsparungen erfolgen müssen und werden, gilt inzwischen als gesetzt.

Möglich, dass auch die Belegschaft die Sparmaßnahmen zu spüren bekommt. Zwar wird offiziell bislang nicht über Entlassungen gesprochen, doch manch ein norwegischer Nachwuchsingenieur sieht sich Agenturberichten zufolge bereits nach alternativen Arbeitgebern um.

Für Anleger könnte es sich trotzdem lohnen, noch zuzugreifen, denn mit ihrem massiven Kursrutsch im November und Dezember 2014 hat die Aktie den tiefsten Stand der letzten fünf Jahre markiert. Dass es noch weiter runtergeht, gilt als eher unwahrscheinlich, denn grundsätzlich besteht weiterhin ein weltweiter Energiebedarf, der wohl nie ganz versiegen wird.

Insofern darf man als Statoil-Anleger auf die Trendwende hoffen und sich darüber hinaus zumindest über die angekündigte Dividende freuen.

10. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt