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Statoil Aktie: Trotz Ölpreis-Schock unser Favorit

Der Ölpreis hat in den vergangenen Monaten viele Anleger geschockt. Wer vor einigen Jahren erlebt hat, wie Öl auf 150 $ je Barrel kletterte, der hielt womöglich nicht einmal einen Rutsch unter die Marke von 100 $ mehr für möglich.

Doch günstige Förderbedingungen und neue Verfahren in Nordamerika sorgen für ein Überangebot des Schwarzen Goldes. Ein Investment in Öl wirkt für viele Anleger abwegig. Öl-Unternehmen können aber dennoch interessant sein. Beispielsweise die norwegische Gesellschaft Statoil.

Statoil ASA wurde 1972 gegründet und ist der größte Öl- und Gaskonzern in den nordischen Ländern. Statoil ist weltweit in 34 Ländern präsent. Die wichtigsten Fördergebiete befinden sich in Brasilien, der Nordsee und der Barentssee.

Der Konzern betreibt zudem 8 Raffinerien in Norwegen, Dänemark, Deutschland und Großbritannien.


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Aktionäre sollen noch stärker profitieren

Überraschend musste Statoil im 3. Quartal einen Verlust hinnehmen. Das erste Mal seit 2011 rutschte der Ölkonzern in die roten Zahlen. Der Verlust beträgt 4,7 Mrd. NOK. Noch im Vorjahresquartal hatte Statoil einen Gewinn von 14,3 Mrd. NOK eingefahren.

Noch im letzten Quartal lief es für Statoil deutlich besser. Das Unternehmen macht für die schwachen Zahlen in erster Linie den Preisverfall bei Rohöl verantwortlich. Tatsächlich traf der Preisrutsch zuletzt sämtliche Konkurrenten.

Bereits im vergangenen Quartal deutete eine schwache operative Ergebnisentwicklung aufgrund gesunkener Erdgaspreise eine gewisse Preissensibilität an. Auch ging die tägliche Öl- und Gasförderung zuletzt zurück.

Das Jahresziel eines Produktionswachstums von 2% hat Statoil aber dennoch bestätigt. Bis Ende 2016 soll die Öl- und Gasförderung dann jährlich um 3% steigen. Die Investitionen werden dieses Jahr wie geplant auf 20 Mrd $ zurückgefahren.

Denn der Konzern will künftig noch mehr Geld an seine Aktionäre weitergeben. Das mittelfristige Produktionsziel erscheint ambitioniert.

Top-Dividendenrendite und hohe Reserven

Wegen der Sanktionen gegen Russland rechnet Statoil selbst mit einer Verzögerung seiner Gemeinschaftsprojekte mit der russischen Rosneft in der Barentssee. Denn Statoil muss jetzt für den Export von Bohrausrüstung die Erlaubnis der EU und den USA einholen, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

In der arktischen Barentssee werden rund 2 Mrd Barrel Öl und Gas vermutet. Da Statoil zudem mit seinen hohen Reserven und einer hohen Dividendenrendite von 4,2% glänzt, bleibt die Aktie trotz des jüngsten Rückschlags interessant.

Belasten die niedrigen Ergebnisse die Preise aber weiter, könnten die Pläne, Aktionäre künftig stärker zu beteiligen, auf Eis gelegt werden.

6. Januar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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