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Steigt ein chinesischer Großinvestor bei diesem TecDAX-Unternehmen ein?

Auch am 2. Tag nach der Brexit-Entscheidung geben die wichtigsten europäischen Aktienmärkte deutlich nach.

So verlor der deutsche Leitindex DAX bis in den Nachmittag hinein über 2% an Wert. Mittlerweile notiert er so niedrig wie seit Februar nicht mehr.

Auch der deutsche Technologieindex TecDAX musste deutlich Federn lassen – zeitweise belief sich das Minus hier auf über 3%.

Nach anfänglichen Zugewinnen rutschte der Index im Tagesverlauf immer stärker ins Minus.

Diese Berg- und Talfahrt machte auch die Wirecard-Aktie mit, die zunächst noch um über 4% zugelegt hatte. Sie profitierte dabei von einem Bericht der „Bild am Sonntag“ (BamS).


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Demnach verhandle der Zahlungs-Abwickler mit Vertretern der chinesischen Alibaba-Tochter Alipay über einen Einstieg. Im Gespräch sei eine Beteiligung von Alipay an Wirecard in Höhe von 25%.

Strategische Gespräche

Nachdem die Betreiber-Firma von Alipay, Ant Financial, die BamS-Nachricht gegenüber der Nachrichten-Agentur Bloomberg als „unwahr“ bezeichnete, ging es mit dem Kurs im Tagesverlauf wieder bergab.

Wirecard selbst äußerte sich nicht zu den Spekulationen, verwies aber auf Aussagen von Vorstands-Chef Markus Braun. Dieser hatte auf der Hauptversammlung vor 2 Wochen von strategischen Gesprächen mit verschiedenen Partnern berichtet.

Klar ist: Eine weitergehende Kooperation mit Alipay würde gut zu Wirecard passen. Alipay, Betreiber eines chinesischen Online-Bezahl-Systems, gehört zu Alibaba, dem führenden Online-Händler im Reich der Mitte.

Gemeinsam könnte Wirecard der Sprung in den immer wichtigeren chinesischen Markt gelingen.

Aktuell arbeiten die beiden Unternehmen bereits bei einzelnen kleineren Projekten in Europa zusammen. Wirecard ist zudem auch in Indien, Südostasien und Afrika vertreten – China fehlt noch.

Ständige Berg- und Talfahrt

Im Frühjahr war das Wirecard-Management durch Vorwürfe in dubiosen Analysten-Studien aus anonymen Quellen unter Druck gesetzt worden. In der Folge gab der Aktienkurs deutlich nach.

Wirecard und Händler sahen in der Kampagne eine „Shortseller“-Attacke: Demnach versuchten Anleger, den Aktienkurs mit Beschuldigungen zu drücken, um mit fallenden Kursen Gewinne zu machen.

Der heutige Tag war mit seiner Berg- und Talfahrt entsprechend ein Spiegelbild des bisherigen Jahresverlaufs:

Aktuell ist die Aktie mit einem Kurs von rund 38,50 € vom Jahrestief bei 31,15 € ebenso weit entfernt wie vom Jahreshoch bei 47,37 €. Die Tendenz? – Weiterhin ungewiss; bis aus Spekulationen endlich Tatsachen werden.

27. Juni 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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