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Steuerpläne von CDU/CSU: Gutverdiener profitieren

Das Wahlprogramm von CDU/CSU sieht vor, dass der Spitzensteuersatz zukünftig erst bei 55.000 statt bislang 52.800 Euro jährlich greift.

Außerdem sehen die Steuerpläne vor, dass der Eingangssteuersatz von 14 Prozent auf zunächst 13 Prozent und in einem späteren Schritt auf 12 Prozent gesenkt werden.

Beim Ehegatten-Splitting ändert sich nichts, sondern soll in seiner bisherigen Form beibehalten werden, sodass Einverdiener-Ehen keinerlei Nachteile erwarten müssen.

Steuerliche Freibeträge für Kinder können laut Wahlprogramm von CDU/CSU künftig zum Grundfreibetrag in Höhe von 8.004 Euro addiert werden, sodass Eltern von einem höheren steuerfreien Betrag profitieren.

Die bis dato geäußerten Steuerpläne fassen die Abgeltungssteuer nicht. Dass davon ausgegangen werden kann, dass sich an der bisherigen Regelung und dem Steuersatz von 25 Prozent nichts ändern wird.

Wie die Steuererleichterungen finanziert werden sollen, lässt sich dem Wahlprogramm nicht entnehmen.


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Konkrete Steuerpläne von CDU/CSU:

Steuertarif:

  • Eingangssteuersatz soll von 14 Prozent zunächst auf 13 Prozent und in einem weiteren Schritt auf 12 Prozent gesenkt werden.
  • Die Grenze für den Spitzensteuersatz soll von aktuell 52.882 Euro auf 55.000 Euro erhöht werden. In einem zweiten Schritt steigt die Grenze für den Spitzensteuersatz auf 60.000 Euro.
  • Der so genannte „Mittelstandsbauch“ und der damit einhergehende Knick sollen abgebaut werden, indem die mittleren Steuersätze erst ab einer höheren Grenze ins Steuerspiel kommen: Momentan liegt der Knick bei 13.470 Euro bzw. 24 Prozent. Künftig soll bei 14.000 Euro ein Steuersatz mit 23,35 Prozent greifen und im zweiten Schritt mit 23 Prozent bei 15.000 Euro.

Familie und Kinder:

  • Ehegatten-Splitting wird beibehalten.
  • Grundfreibetrag für Kinder wird von 3.864 Euro auf 8.004 Euro erhöht.
  • Steuerfreibeträge für Kinder können zum Grundfreibetrag von 8.004 Euro hinzugerechnet werden.

Einkommenssteuer:

  • Das Besteuerungsverfahren soll generell erleichtert und vereinfacht werden.
  • Bei der Einkommenssteuer sollen Bundesbürger um 15 Milliarden Euro entlastet werden.

24. September 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Tino Hahn
Von: Tino Hahn.