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Steve Jobs gestorben: Was passiert mit der Apple Aktie?

Der Visionär der Technologiebranche, Steve Jobs, ist tot. Die Nachricht kam überraschend, auch wenn man schon lange wusste, dass der Gesundheitszustand des Apple Gründers seit Jahren nicht mehr der beste war.

Als im August letzte Bilder von ihm erschienen, sah er deutlich schwächer aus als bei früheren Auftritten.

Wenige wunderte da, dass er aus dem Geschäft ausstieg. Doch hoffen wohl viele, dass es wie 2004 nur ein Abschied auf Zeit werden würde.

Trotz Auftritten: Jobs Gesundheitszustand muss zuletzt sehr schlecht gewesen sein

Wohl hat niemand damit gerechnet, dass es deutlich schlimmer um ihn gestanden haben muss, als viele Medien spekuliert haben. Nicht einmal zwei Monate nach seinem Rücktritt ist der große Magier der Tech-Branche nun gestorben.

Steve Jobs: Visionär mit pragmatischem Blick auf die Welt


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Man ahnt es: Ihm könnte schon im August bewusst gewesen sein, dass seine Zeit zu Ende geht. Jobs sagte einst in einer Rede vor Stanford-Absolventen: 

„Keiner will sterben. Selbst Leute, die in den Himmel wollen, wollen nicht sterben, um dahin zu kommen. Und doch ist der Tod das Ziel, das wir alle gemein haben.

Und das ist so, wie es sein sollte, denn der Tod ist höchstwahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens. Er bewirkt den Wandel. Er entrümpelt das Alte, um Platz zu machen für das Neue.“

Wie geht es weiter mit Apple?

Nun ist die Zeit gekommen, und viele trauern um ihn. Apple ist in den letzten Jahren zu mehr als nur einer Marke geworden.  Das Phänomen Apple und dessen Aufstieg waren immer verbunden  mit dem Namen Jobs.

Die Formel „Apple = Jobs“ schien das Erfolgsgeheimnis zu sein. Und wie bei einem Schluckauf sackte die Aktie von Apple immer genau dann ab, wenn es auch Hiobsbotschaften aus dem Hause Jobs gab.

Apple-Aktie fällt direkt nach Bekanntwerden von Jobs Tod

So geschehen, als Anfang des Jahres Jobs verlauten ließ, dass es um seine Gesundheit nicht gut stehe und er sich zurück ziehen werde: Die Aktie brach direkt um acht Prozent ein. Was heute passieren wird, ist indes noch nicht ganz gesetzt. Im nachbörslichen Handel gab die Aktie in den USA bisher um 1.03 Prozent nach.

In Frankfurt startete sie mit 3,17 Prozent im Minus. Anleger haben somit direkt auf den Tod des Magiers reagiert und stellen sich die Frage: War es das jetzt mit Apple? Woher kommen die Innovationen? Die gute Nachricht: Jobs hat bis zuletzt die besten Entwickler herangezogen und gute Projekte ins Leben gerufen.

Langfristig ist eine Prognose schwer: Tim Cook muss sich beweisen

Was das jedoch langfristig heißt, wird sich so schnell nicht zeigen. Gerade erst hat Apple seine Gemeinde damit enttäuscht, „nur“ das iPhone 4S  herauszubringen, statt direkt das iPhone 5. Doch daraus den Schluss zu ziehen, nun ginge es direkt abwärts, ist wohl übertrieben.

Auf Tim Cook, dem Neuen an der Spitze des Unternehmens, wird nun jedoch noch mehr Druck lasten als vorher. Er muss das Vermächtnis von Jobs bewahren und ausbauen. Und ob das gelingt, wird allein die Zeit zeigen. Denn eins steht in jedem Fall fest: Einen zweiten Steve Jobs gibt es aktuell nicht auf der Welt.

6. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.