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Stirbt dieser Computer-Dino aus?

Dass der technologische Wandel der vergangenen Jahre einer Revolution gleicht, zeigt sich in vielerlei Details. Die technologische Wende ging so schnell vonstatten, dass viele der Pioniere der Computertechnik heute bereits wieder zum alten Eisen gehören. Eines dieser Unternehmen ist Hewlett-Packard.

Hewlett-Packard (HP) fusionierte im Jahr 2002 mit Compaq. Hierdurch stieg HP zum größten Computerhersteller der Welt auf. Der Konzern ist im Geschäft für IT-Services und für Computer-Hard- und -Software für Privat- und Geschäftskunden tätig.

Zur Produktpalette gehören Desktops, Notebooks, Server, Workstations, Kopierer, Scanner, Drucker, Handhelds, Speichersysteme und Software.

Mit 25,5 Mrd $ setzte HP im 2. Quartal 7% weniger um. Auch der Gewinn ging deutlich zurück. Vor allem der starke Dollar machte dem IT-Unternehmen schwer zu schaffen.


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Der Dollar wirkt sich bei HP traditionell immer besonders stark aus, da rund zwei Drittel des Umsatzes außerhalb der USA erzielt werden. Währungsbereinigt beträgt das Minus 2%.

Keine Trendwende bei HP

Der Bereich Enterprise Services, der etwa 20% des Gesamtumsatzes ausmacht, büßte 16% ein. Die Sparten Storage, Business Critical Systems und Netzwerk mussten einen Umsatzrückgang von 8 respektive 16% hinnehmen.

Ähnlich verhält es sich bei den Bereichen Technology-Services und Software, in denen die Einnahmen jeweils um 8% sanken. Sogar der neue Wachstumsbereich Software-as-a-Service büßte 5% ein. Anders sieht es beim Segment x86-Server aus, das ein Plus von 11% verzeichnete.

Die geplante Aufspaltung in die beiden separaten Unternehmen Hewlett-Packard Enterprise und HP Inc. ist jetzt voraussichtlich deutlich günstiger als zunächst angenommen. Statt wie zunächst veranschlagt 1 Mrd $, soll sie nur noch bis zu 450 Mio $ kosten.

Durch Restrukturierungen, massive Stellenstreichungen und die Konzentration auf Bereiche mit hohen Margen konnte der Konzern seine Kosten um 5,7% senken. Die operative Marge liegt unverändert bei 8,6%.

Trotz sinkender Kosten verbuchte HP auch einen deutlichen Gewinnrückgang. Unterm Strich standen 55 Cent pro Aktie. Das entspricht einem Minus von knapp 17%. Von einer nachhaltigen Trendwende ist HP immer noch weit entfernt.

HP ist wenig aussichtsreich

Das Beispiel von HP zeigt, in welch dynamischen Zeiten wir leben. Der Hardware-Pionier der ersten Stunde ist inzwischen bereits abgehängt.

Computerteile kommen aus China und Computer werden beim Discounter gekauft oder direkt beim Hersteller bestellt. Anleger tun gut daran, auch bei Wachstumstiteln immer darauf zu achten, ob das Geschäft nachhaltig ist. Bei HP scheint dies nicht der Fall zu sein.

11. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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