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Stop-Loss-Limits: Vor- und Nachteile bei Crash und Krise

Wenn, wie am Freitag vergangener Woche, die Kurse purzeln, wird es gefährlich.

Nicht nur, dass Sie Verluste erleiden, sondern Sie zahlen auch noch oben drauf – bei Stop-Loss-Orders.

Denn diese greifen an solchen Tagen besonders häufig – und erhöhen die gesamten Handelskosten. Wir prüfen, ob sich ein Stop-Loss-Limit im Crash und in der Krise überhaupt lohnt.

Unnötige Kosten – oder Sicherheit

Die Antwort fällt nicht für alle Investoren gleich aus. Die Frage ist, ob Sie mehr Sicherheit wünschen oder die geringsten Kosten.

Die Frage ist zudem, wie sicher Stop-Loss-Limits überhaupt sind – und wie Sie sich danach verhalten, wenn ein solches Limit greift.

Im „schlimmsten“ Fall verkaufen Sie mit einem solchen Limit automatisch und steigen dann bei steigenden Kursen wieder ein. Bis zum nächsten Zyklus, dann verkaufen Sie erneut und „müssen“ wieder einsteigen.


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Der amerikanische Vermögens-Verwalter „Ken Fisher“ nennt Stop-Loss-Limits daher auch „Stop-Gain“, also: Gewinnbremsen.

Daher orientieren sich die Empfehlungen an 2 Größen:

Wie hoch sind die Kosten für Ihre Stop-Loss-Limits überhaupt, wie teuer ist dann der Handel, also der eigentliche Verkauf? Die 2. Überlegung: wie groß sind Ihre eigentlichen Positionen?

2 Faktoren wichtig

Je höher die Kosten für ein Stop-Loss-Limit sind, desto schädlicher kann ein solches Limit beim Hin- und Her der aktuellen Tage sein. 5 € Kosten für ein Limit sind nicht selten.

Wenn Sie eine Position in Höhe von 2.000 € haben, entspricht dies einem Kostensatz von 0,25% – pro Zeiteinheit. Wenn Sie für dieselbe Position 12-mal im Jahr ein neues Limit aufgeben müssen, sind dies etwa 3%.

Zusätzlich zahlen Sie die eigentlichen Handelskosten. Kauf- und Verkauf können mindestens 10,00 € pro Position ausmachen, also 0,5%. 12-mal im Jahr gehandelt kämen weitere 6% Kosten auf Sie zu.

Dies sind insgesamt 9% Ihrer Gesamtposition – und damit die Normalrendite einer Aktieninvestition.

Kurzum: Bei „kleinen“ Positionen von bis zu 5.000 € lohnen sich Stop-Loss-Limits nicht.

  • Hin und Her an den Börsen kostet Sie bei Stop-Loss-Limits zumindest die normale Aktienrendite.
  • Stop-Loss-Limits schützen in dem Sinne Ihr Vermögen auch nicht, wenn die Kurse hin und her springen. Dann reicht das normale „Halten“.
  • Daher: Wenn die Börsen selbst stark schwanken, setzen Sie Stop-Loss-Limits im Zweifel aus und sparen Geld.
  • Stop-Loss-Limits nutzen Ihnen, wenn die Einzelposition groß ist oder besonders gefährdet – jenseits vom Markt.

GeVestor meint

Bei Crash und Krisen-Phasen sind Stop-Loss-Limits nicht geeignet, sofern Sie mit einem Hin und Her rechnen müssen, wie es zur Zeit läuft.

Kursspezifische Risiken können Sie dagegen absichern: etwa beim Gold oder Silber (wenn Sie in Fonds investiert haben) sowie bei Optionsscheinen.

Eine weitere Anwendungs-Möglichkeit sind hohe Positions-Volumina: Dort spielen die fixen Kosten keine Rolle. Setzen Sie dann Ihre Stop-Loss-Limits jedoch möglichst tief an!

6. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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