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Stryker-Aktie: Medizintechniker im Kaufrausch

Mit der Stryker-Aktie hatten die Anleger in den vergangenen Jahren kräftig Freude. Auf 10-Jahressicht liegen die Papiere gut 100% im Plus und haben damit den marktbreiten S&P 500 Index um über 50% hinter sich gelassen.

Ob die Kurszuwächse durch eine positive Geschäftsentwicklung untermauert sind und wie sich der US-Medizintechnik-Konzern für die Zukunft aufgestellt hat, werde ich Ihnen gleich erläutern.

Wachstum durch Zukäufe ist die Devise

Stryker wurde 1946 gegründet und ist seit 1979 an der Börse gelistet. Das Unternehmen ist in über 100 Ländern aktiv und mit den Standbeinen „Orthopädie“ und „Operationssaal“ weltweit führend. Seit Jahren verfolgt Stryker eine aggressive Expansionsstrategie.

Dementsprechend beeindruckend sieht die Geschäftsentwicklung aus. Seit 2001 kletterten die Erlöse von 2,6 Milliarden Dollar auf zuletzt 9,94 Milliarden Dollar in die Höhe (+280%). Im Gegenzug sprangen die Gewinne regelrecht um 480% auf zuletzt 1,43 Milliarden Dollar an.


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Stryker schlägt bei Sage Products zu

Im Februar meldete Stryker gleich zweimal den Vollzug. Für 2,77 Milliarden Dollar verleibten sich die Amis Sage Products ein. Die Firma entwickelt Einwegprodukte für die Gesundheitspflege, z. B. Mund- und Hautpflegeprodukte, Artikel zur Inkontinenzversorgung sowie zum Fersenschutz.

Wenige Tage später hat der Medizintechniker bei Physio-Control für 1,28 Milliarden Dollar zugeschlagen. Das Unternehmen ist ein bedeutender Player bei Defillibratoren.

Mit Mako Surgicals ein Standbein bei Operationsrobotern

Mit der Übernahme von Mako Surgicals für 1,65 Milliarden Dollar hat sich Stryker bereits 2013 im Wachstumsmarkt bei Operationsrobotern positioniert. Mit dem Zukauf hat der Medizintechnik-Konzern den Pionier auf dem Gebiet der Roboter-Arm assistierten Chirurgie in der Orthopädie übernommen. Dabei kommen die OP-Roboter besonderes bei Knie- und Hüftoperationen zum Einsatz.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Insbesondere konventionelle Knie-OPs sind für den Arzt schwierig durchzuführen, da der Einstichwinkel sehr wichtig und komplex in der Durchführung ist.

Mit Hilfe des Roboters gelingen die Operationen deutlich besser. Die Eingriffe haben weniger Komplikationen, sind weniger invasiv, die Patienten genesen schneller und die Kosten für das Gesundheitssystem sinken.

Gesamtjahresprognose wird angehoben

Für das Gesamtjahr hat die Konzernführung die Prognose nach oben geschraubt. Pro Aktie erwartet Stryker im laufenden Jahr einen Gewinn von 5,57 bis 5,77 Dollar. Ab 2017 sollen sich dann die beiden jüngsten Zukäufe positiv bemerkbar machen und etwa 15 bis 18 Cent je Aktie zum Gewinn beitragen.

Zugleich können sich die Anleger über eine konstante Dividende von 1,52 Dollar je Anteilsschein freuen. Das entspricht einer Dividendenrendite von umgerechnet 1,5%. Alleine zwischen 2012 bis 2014 hat der Konzern 1,2 Milliarden Dollar an Dividenden ausgeschüttet und zugleich 500 Millionen Aktien zurückgekauft. Auch in 2015 wurden nochmals Aktien im Gegenwert von 700 Millionen Dollar aufgekauft.

Auf Basis der aktuellen Schätzungen wird Stryker mit dem 17-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Das erscheint nicht allzu ambitioniert, wenn man die Wachstumsaussichten und den hohen Anteil an wiederkehrenden Erlösen durch Verbrauchsmaterialien mit ins Kalkül zieht.

Allerdings muss der Konzern jetzt beweisen, dass er auch die jüngsten Zukäufe problemlos in die aktuellen Strukturen integrieren kann.

23. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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