TecDAX: Neue Tarife gefallen den Analysten

Still und leise hat der deutsche Technologie-Werte-Index TecDAX in den vergangenen Monaten eine starke Entwicklung hingelegt: Seit Ende Juni verzeichnet er ein Plus von gut 20%.

Und nach den jüngsten Kursgewinnen nähert er sich auch seinem Allzeithoch von Dezember 2015 an.

Damals notierte er bei 1.873 Punkten – von diesem Rekordwert ist er nun weniger als 4% entfernt.

In der vergangenen Woche sorgte im TecDAX vor allem die Telefonica-Deutschland-Aktie für Aufsehen – sie stieg um 11% und war damit stärkster Wert des Börsen-Barometers.

Der Grund: Der Mobilfunker präsentierte eine neue Tarif-Struktur, die bei den Analysten sehr gut ankam.

Telefonica folgt T-Mobile und Vodafone

So lobte beispielsweise die Commerzbank-Analystin Heike Pauls ebenso wie Analysten der HSBC die lang erwarteten Preissteigerungen.

Der Mobilfunker folge endlich der Devise „mehr Geld für mehr Leistung“ der Wettbewerber T-Mobile und Vodafone, schrieb Pauls in ihrer Studie.

Die Analystin sieht das Unternehmen vor einer operativen Trendwende und erwartet steigendes Anleger-Vertrauen.

Ihre Konsequenz: Weiterhin stuft sie die Telefonica-Deutschland-Aktie mit „Buy“ ein und nennt als Kursziel 5,50 €. Aktuell notiert die Aktie bei rund 3,80 €.

Erstmals Gewinn

Im Juli hatte Telefonica Deutschland den ersten Gewinn seit der Übernahme von E-Plus verkündet.

Unter dem Strich verdiente der nach Sim-Karten größte deutsche Mobilfunker im 2. Quartal 252 Mio. € – im Vorjahres-Zeitraum war noch ein Verlust von 68 Mio. € angefallen.

Aber: Der Gewinn entstand in erster Linie durch den Verkauf von Funktürmen an eine Holding des spanischen Mutterkonzerns Telefonica.


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Andernfalls hätten die erhöhten Abschreibungen auf Sendestationen und der milliardenschwere Kaufpreis für E-Plus für einen erneuten Verlust gesorgt.

Schließlich läuft es auch operativ noch nicht so wie gewünscht.

Weiterhin belastet der harte Wettbewerb: Gerade im Niedrigpreis-Segment – hier bewegt sich Telefonica Deutschland schwerpunktmäßig – stehen die Preise unter Dauerdruck.

Das Ergebnis: Der Umsatz aus Mobilfunk-Dienstleistungen sank im Jahresvergleich um 1,7%.

Fazit

Sie sehen:

Momentan bedarf es noch ein bisschen Phantasie und einer großen Portion Vertrauen in das Management rund um Telefonica-Deutschland-Chef Thorsten Dirks, um an das optimistische Kursziel der Analysten zu glauben.

24. September 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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