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Warum die Tesla Aktie auf 1.000 USD steigen kann

Tesla ist das neue Apple – so in etwa lässt sich der Hype zusammenfassen, der gerade Analysten und Silicon-Valley-Experten verzückt.

Beide Unternehmen leben demnach vor allem von ihren visionären Ideen, sind ihrer Zeit voraus und nehmen viel Geld in die Hand, um ihre Ziele zu verwirklichen. Dazu braucht es Mut – und das Kapital der Anleger. Und die zeigen sich großzügig, wie ein Blick auf den Aktienkurs des Elektroautopioniers verdeutlicht.

2015-05-26 Tesla

Aktie seit Jahresbeginn um 20 Prozent gestiegen

Um fast 50 Prozent hat die Aktie innerhalb der vergangenen zwölf Monate zugelegt, allein seit Jahresbeginn beläuft sich das Plus auf rund 20 Prozent. Trotz der anhaltenden Rally sehen Branchenkenner noch deutlich Luft nach oben.


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Das liegt zum einen daran, dass die E-Fahrzeuge sich steigender Beliebtheit erfreuen und die Modellpalette folgerichtig ausgeweitet werden soll.

Doch der größte Coup ist aktuell wohl die Ankündigung von Unternehmenschef Elon Musk, im Strommarkt mitmischen zu wollen. Anders formuliert: Tesla will den großen Stromkonzernen Beine machen auf dem Weg zur Energiewende.

Tesla-Batterie: Revolutionär wie das iPhone?

Das Konzept ist denkbar einfach. Tesla entwickelt eine Batterie zur Speicherung von lokal gewonnenem Solarstrom. Kunden mit Solaranlage auf dem eigenen Hausdach können mit der sogenannten „Powerwall“ den tagsüber gewonnenen Strom speichern und bei Bedarf in den dunklen Abendstunden abrufen.

Das Speicherproblem gilt als eine der größten Herausforderungen beim Wechsel zu regenerativen Energien. Tesla könnte nun als eine der ersten Firmen zukunftsfähige Lösungen bieten.

Bei Analysten hat die Ankündigung eingeschlagen wie eine Bombe. Euphorisch schwärmen sie bereits von einer „revolutionären“ Idee, vergleichbar mit der Erfindung des iPhones, mit dem Apple seinerzeit den Markt für Mobiltelefone grundlegend umkrempelte.

Nachfrage extrem hoch

Die Nachfrage nach den Speichermodulen scheint schon jetzt enorm hoch zu sein – nicht nur bei Privathaushalten, sondern auch bei Geschäftskunden. Für Tesla könnte das Geschäft mit den Batterien in den kommenden Jahren sogar wichtiger werden als die Elektroautosparte.

Für den Verbraucher würde sich die Investition von etwa 3.500 US-Dollar schnell rechnen. Das gilt insbesondere für Deutschland, wo Tesla mit dem Ökostromanbieter Lichtblick zusammenarbeitet und Powerwall-Nutzer vernetzen will. Diese könnten dann davon profitieren, an den Kosteneinsparungen, die für Lichtblick entstehen, beteiligt zu werden. Auch die staatliche Förderung spielt hierzulande eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entscheidung für die autarke Stromgewinnung.

Aktionäre sollten die Visionen teilen

Tesla selbst muss ebenfalls erst einmal kräftig investieren. In der Wüste von Nevada entsteht derzeit mit der Gigafactory die größte zusammenhängende Produktionsstätte der Welt, wo ab 2020 eine halbe Million Akkus pro Jahr vom Band laufen sollen.

Als Anleger muss man die Visionen des Elon Musk teilen, um die Aktie zu kaufen. Trotz steigender E-Auto-Verkäufe schreibt das Unternehmen weiterhin millionenschwere Verluste. Doch Analysten sind mehr als zuversichtlich, was das Zukunftspotenzial von Unternehmen und Aktienkurs betrifft.

Sie sehen das Papier, das heute zu rund 250 Dollar gehandelt wird, langfristig bei bis zu 1.000 Dollar – vorausgesetzt, die Akku-Strategie geht in den kommenden Jahren auf.

28. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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