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Tesla: Autobauer setzt auf deutsche Ingenieurskunst

Dass die Tesla-Aktie nichts für schwache Nerven ist, zeigt Ihnen schnell der Blick auf den Kurschart:

Seit Anfang 2014 ist der Kurs auf Achterbahnfahrt und schwankt stark zwischen 150 Dollar und 286 Dollar.

Im Moment befinden sich die Papiere des Pioniers für Elektroautos bei 190 Dollar im charttechnischen Niemandsland. Der Marktwert liegt bei stolzen 25 Mrd. Dollar.

Dabei sind die Pläne des Firmen-Gründers und Vorstands Elon Musk weiter ambitioniert: In wenigen Jahren will der Autobauer seinen Absatz mehr als verzehnfachen.

Hierfür holt sich der US-Konzern jetzt Unterstützung aus der Eifel und schluckt den deutschen Maschinenbauer Grohmann Engineering.

Was es mit dem Deal auf sich hat und wie Tesla seine sportlichen Ziele erreichen will, erfahren Sie jetzt.

Tesla setzt auf Roboter-Technik…..

Bei dem geplanten massiven Produktions-Ausbau setzt der US-Konzern jetzt auf Technologie aus Deutschland.

Tesla kauft den Maschinenbauer Grohmann Engineering aus Prüm in Rheinland-Pfalz. Der Maschinenbauer entwickelt, produziert und vertreibt Anlagen für die automatisierte Fertigung.

Dabei hat sich Grohmann auch auf die Herstellung von Maschinen zum Bau von Lithium-Ionen-Batteriezellen und -Batteriemodulen spezialisiert.


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Das dürfte die Firma für Tesla als reinen Elektroauto-Anbieter besonders interessant gemacht haben.

Aber auch Anlagen für die Produktion von Sensoren für Airbags und Fahrassistenz-Systeme hat die Firma aus der Eifel im Angebot.

Dabei ist Grohman auch in den USA und China präsent.

Mit seinen bisherigen Kunden, auch aus der Auto-Branche, gingen im letzten Jahr bei der Firma mit 790 Mitabeitern Erlöse von 123 Mio. € durch die Bücher.

Über den Kaufpreis vereinbarten beide Parteien Stillschweigen.

….und produziert zukünftig auch in Deutschland

Wie Sie es von Firmen-Gründer Elon Musk gewohnt sind, verfolgt er auch in Deutschland ambitionierte Pläne:

Alleine in den kommenden beiden Jahren sollen 1.000 neue Jobs in der Eifel und an weiteren Standorten in Deutschland geschaffen werden.

Damit werden zukünftig diverse entscheidende Elemente für die automatisierten Produktions-Systeme aus Deutschland kommen.

Ziel von Musk ist nichts weniger als die Schaffung der fortschrittlichsten Fabrik der Welt.

Verzehnfachung der Produktion bis 2018

Mit der Übernahme will Tesla seine Produktion noch effizienter aufstellen – dies ist auch nötig.

Tesla will mit dem Start des günstigeren Modells Model 3, das schon 370.000x vorbestellt wurde, die Produktion von 50.000 auf 500.000 Fahrzeuge zum Jahr 2018 erhöhen.

Das Mittelklasse-Modell soll rund 35.000 € kosten und muss daher deutlich günstiger in der Herstellung sein als die bisherigen Modelle S und X.

Weitere Investitionen geplant

Mit dem Grohmann-Deal dürfte aber noch lange nicht Schluss sein. Denn Tesla plant darüber hinaus eine große Fabrik zum Bau von Batterien und Autos in Europa.

Aktuell schraubt der Konzern seine Fahrzeuge für Europa noch in den Niederlanden zusammen. Sie können also damit rechnen, dass es auf lange Sicht 2 oder 3 Fertigungs-Stätten in Europa geben wird.

Überraschender Gewinn im 3. Quartal

Ohne Zweifel waren die Wachstums-Raten bislang imposant; immerhin explodierten die Umsätze regelrecht von 15 Mio. Dollar in 2008 auf knapp über 4 Mrd. Dollar im letzten Jahr.

Allerdings verbrannte Tesla dabei mächtig Kohle. Die Verluste weitete der Autobauer von 83 Mio. Dollar auf satte 889 Mio. Dollar in 2015 aus.

Zuletzt gab es allerdings einen kleinen Lichtblick: Der chronisch defizitäre Elektroautobauer hat nämlich im 3. Quartal überraschend schwarze Zahlen geschrieben:

Das Unternehmen erzielte mit einem Gewinn von 21,9 Mio. Dollar zum 1. Mal seit dem Börsengang einen hauchdünnen Profit.

Auf Grund der massiven Investitionen und aggressiven Einkaufstour dürfte es aber noch lange dauern, bis Tesla wirklich satte Margen erzielt.

11. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

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