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Tesla verschreckt Anleger: Kapitalerhöhung droht

Der deutsche Leitindex DAX konnte heute um knapp 1% zulegen und kletterte auf 11.604 Punkte. Positive Nachrichten aus den USA und China beflügelten den deutschen Aktienmarkt.

Gegen den Trend schwächer notiert seit einigen Tagen die Tesla-Aktie. Ein Grund für die aktuelle Kursschwäche: Der US-amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla steht sehr wahrscheinlich vor einer Kapitalerhöhung, da die Zukunftspläne von Tesla-Chef Elon Musk viel Geld kosten. Details zu den Zukunftsplänen erfahren Sie jetzt im „Schlussgong“.

Tesla hat große Pläne, die viel Geld kosten

Der Elektroautobauer Tesla hat große Pläne und investiert daher sehr viel Geld. Allein dieses Jahr werden 1,5 Mrd. US-Dollar für Maschinen zum Bau des Model X, dem Aufbau der Gigafactory, der Erweiterung des Supercharger-Netzwerkes und dem Aufbau der Tesla-Läden ausgegeben.

Zum letzten Bilanzstichtag waren die flüssigen Mittel von Tesla im Vergleich zum Vorjahr von 2,7 Mrd. US-Dollar auf 1,15 Mrd. US-Dollar geschrumpft. Hinzu kommt, dass der operative Verlust pro Model S (das Premium-Modell von Tesla) bei 4.000 US-Dollar liegt und Tesla daher im zurückliegenden Quartal auf einen Cashverbrauch von 359 Mio. US-Dollar kam.


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Brian Johnson, Analyst von Barclays, glaubt, dass die Ausgaben in den Jahren 2016 und 2017 weiter steigen werden, da die Produktion von Batterien und die Entwicklung des „Model 3“ vorangetrieben werden. Gleichzeitig generiert das Unternehmen aber nicht so viele finanzielle Mittel, wie Tesla sich erhofft hatte.

UBS-Analyst Colin Langan glaubt daher, dass es wahrscheinlich ist, dass eine Kapitalerhöhung ansteht. Tesla-Chef Elon Musk wurde in einer Telefonkonferenz mit Analysten darauf angesprochen – äußerte sich jedoch nicht dazu.

Wenn nichts an den Gerüchten um eine Kapitalerhöhung dran wäre, hätte Musk diese auch dementieren können. Eine solche Kapitalerhöhung würde die Anteile der Altaktionäre verwässern und dürfte daher von diesen nicht bejubelt werden.

Nachdem Sie jetzt einiges über die großen Pläne von Tesla, die entsprechenden Kosten und die wahrscheinliche Finanzierung dieser mittels einer Kapitalerhöhung erfahren haben, kommen wir jetzt noch zu einem großen Ziel von Tesla-Chef Elon Musk. Er will ab dem Jahr 2020 jährlich mindestens 500.000 Autos verkaufen.

Zur Einordnung: Für das laufende Jahr 2015 wird eine Absatzmenge von 50.000 bis 55.000 Fahrzeugen erwartet. Und diese relativ bescheidene Absatzmenge für 2015 ist aktuell sogar in Gefahr. Denn: Mit insgesamt rund 21.500 Fahrzeugen innerhalb des 1. Halbjahres 2015 liegt Tesla im Hinblick auf das Verkaufsziel für das Gesamtjahr unter Plan.

Herkömmliche Autobauer leiden unter China-Angst

Kommen wir jetzt noch zu einem anderen Thema rund um die Automobilbranche: Aktuell leiden die Aktien deutscher Autobauer und -zulieferer unter den Sorgen um das sich abschwächende Wachstum auf dem chinesischen Markt.

Das Wachstumstempo wird in China sinken, aber der Markt wird noch über Jahrzehnte weiter wachsen. Diese Prognose wird verständlich, wenn Sie die folgenden Zahlen betrachten:

In Deutschland liegt der PKW-Bestand je 1.000 Einwohner bei 550 Fahrzeugen. In China dagegen gerade einmal bei 67 Fahrzeugen. Dieser Wert wird sich nicht 1:1 angleichen, die Lücke wird aber Jahr für Jahr kleiner werden. Sie sehen also, dass auch deutsche Autobauer perspektivisch noch viele Autos in China verkaufen können.

Angesichts der Perspektiven und der aktuell vergleichsweise günstigen Bewertung deutscher Autobauer und -zulieferer bieten Ihnen die Aktien dieser Unternehmen aus meiner Sicht ein erheblich besseres Chancen/Risiko-Profil als die Aktie des US-amerikanischen Elektroautobauers Tesla.

10. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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