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Tesla Motors und Finanzinvestor Icahn verlieren durch Ölpreis-Crash

Der Ölpreis setzt seine Talfahrt weiter fort: Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent notierte gestern nur noch knapp über der Marke von 50 US-Dollar.

Damit hat sich der Ölpreis innerhalb eines halben Jahres mehr als halbiert.

Wie rasant die Talfahrt abgelaufen ist, spüren Sie als Verbraucher spätestens bei der Fahrt an die Tankstelle, wo die Spritpreise in wenigen Wochen deutlich gefallen sind.

Unmittelbare Folgen des Ölpreis-Crashs

Die Kaufkraft der Konsumenten steigt durch die niedrigeren Energie- und Spritpreise, Unternehmen profitieren von niedrigeren Input-Faktorkosten.

Die Weltwirtschaft erfährt derzeit ein überraschendes „Konjunktur-Sonderprogramm“.

Wie tief der Ölpreis noch fallen kann, ist schwer zu sagen. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) könnte theoretisch durch eine Angebots-Verknappung eingreifen und den Ölpreis stützen – tut es aber nicht.


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Vor kurzem erklärte Saudi-Arabiens Ölminister Ali Al-Naimi, die OPEC werde die Fördermenge auf keinen Fall kürzen. Es spielt dabei laut seinen Aussagen auch keine Rolle, wie tief der Ölpreis zwischenzeitlich noch fallen werde.

Die Verlierer sind natürlich auch schnell ausgemacht: Es sind die Energie-Konzerne, die weniger verdienen.

Ich möchte heute für Sie auf einige weniger offensichtliche Verlierer des Ölpreis-Crashs eingehen – mit durchaus wertvollen Erkenntnissen für Anleger…

Tesla Motors und Solar-Aktien: Alternative Energien werden relativ unattraktiv

Einer dieser weniger offensichtlichen Verlierer ist Tesla Motors, ein Produzent von Autos, die durch Elektromotoren angetrieben werden. Das Unternehmen machte als Pionier in diesem Bereich Schlagzeilen.

Der Aktienkurs ist von seinen Höchstständen im September bei rund 290 US-Dollar inzwischen auf rund 210 US-Dollar eingebrochen.

Der Kauf eines derzeit noch vergleichsweise teuren Elektro-Autos wird angesichts des fallenden Benzinpreises relativ betrachtet immer unattraktiver.

Auch Solar-Aktien kamen zuletzt unter die Räder – aus dem gleichen Grund. Für Tesla-Chef Elon Musk ist dies gleich doppelt bitter:

Er ist nicht nur größter Aktionär von Tesla Motors, sondern auch von SolarCity, einem Hersteller von Solarzellen, die auf Dächern installiert werden.

Carl Icahn: Der Finanzinvestor setzt auf Aktien aus dem Öl-und Gas-Sektor

Der Finanzinvestor Carl Icahn hat in der Vergangenheit viel richtig gemacht.

Mit seiner Wette auf den Öl-und Gas-Sektor liegt er jedoch bislang daneben. Aktien aus diesem Sektor machen in seinem Portfolio eine Gewichtung von rund 20% aus.

Seine Aktien von Chesapeake Energy, CVR Energy und Transocean haben in den letzten Monaten deutlich an Wert verloren.

Was Sie von Tesla und Icahn lernen – und was Sie besser machen – können

Die Beispiele von Tesla Motors und Carl Icahn sind lehrreich:

Zum einen sollten Sie als Anleger eine zu große Gewichtung eines Sektors vermeiden, wenn dessen Entwicklung von schwer zu kalkulierbaren Faktoren wie dem Ölpreis abhängt.

Zum anderen sollten Sie gerade bei spekulativen Aktien wie Tesla Motors darauf achten, ob der Geschäftserfolg des Unternehmens sehr stark von Entwicklungen abhängt, die mit dem eigentlichen Geschäftsmodell auf den ersten Blick gar nichts zu tun haben.

7. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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