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Theorie, die Ihnen Geld bringt

Gestern Abend erhielt ich die E-Mail eines Chartanalyse-Trends-Lesers mit folgendem Inhalt:

„Sehr geehrter Herr Mahnert, ich brüte hier gerade über dem Point&Figure-Chart des DAX. Wenn ich die Kästchengröße des Point&Figure-Charts verändere, erhalte ich jedes Mal andere Ergebnisse. Dann kann es mit der von Ihnen viel gepriesenen Eindeutigkeit ja wohl nicht weit her sein, oder?“

Ich finde Fragen wie diese sehr wichtig. Sie machen mich darauf aufmerksam, wo es beim Verständnis für Point&Figure „haken“ könnte.

Nach mehr als 25 Jahren Chartanalyse mit der Point&Figure-Charttechnik ist für mich vieles so selbstverständlich geworden, dass ich es – leider – als bekannt voraussetze. Hier gelobe ich für die Zukunft Besserung und setze diesen guten Vorsatz gleich heute in die Tat um.

Die Kästchengröße: Nur scheinbar ein Problem

Die meisten Chartarten werden in verschiedenen Zeitebenen dargestellt. So kann eine Kerze in der Candlestick-Analyse Zeiteinheiten von 1 Sekunde bis zu mehreren Jahren umfassen. Gebräuchlich sind 5 Minuten, 15 Minuten, 1 Stunde und 1 Tag.

Doch hier erhält man, je nach gewählter Zeiteinheit, häufig unterschiedliche Ergebnisse. So kann der 15 Minuten-Chart bullish aussehen, der Tageschart zeigt jedoch klar an, dass der Markt einen langfristigen Abwärtstrend eingeschlagen hat.

Es hängt also in jeder Chartart von der gewählten Chart-Einstellung ab, welche Ergebnisse man erhält.


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Im Point&Figure-Chart ist das nicht anders. Hier wird der Chart nicht über die Zeiteinheit gesteuert (Point&Figure-Charts haben keine Zeitleiste), sondern über die Kästchengröße.

Merksatz: Je größer die Kästchengröße, desto langfristiger ist der Point&Figure-Chart.

Eine bekannte Einstellung der Kästchengröße ist die sogenannte „Chartcraft“-Einstellung. Diese ist recht langfristig orientiert.

Das sehen Sie schon daran, dass der DAX in dieser Einstellung aktuell eine Kästchengröße von 100 Punkten aufweist.

Dieser DAX-Chart weist sehr lange Trends auf und die Signal-Wechsel erfolgen in geringer Frequenz. So ist das Kaufsignal im DAX vom 15.10.2010 mit dem nun aktivierten und bestätigten Kursziel von 10.500 Punkten weiter intakt.

Der DAX befindet sich also seit rund 9 Monaten in der Chartcraft-Einstellung in diesem Kaufsignal. Damit ist klar, dass der DAX langfristig weiter klar bullish ist.

Die Chartcraft-Einstellung ist optimal, um zeitlich ausgedehntere Trades einzugehen.

Verringern Sie die Kästchengröße, verändert sich auch das Point&Figure-Chartbild. Der Point&Figure-Chart wird kurzfristiger.

So weist der DAX in der sogenannten Bulls-Eye-Broker-Einstellung aktuell eine Kästchengröße von 50 Punkten auf.

Dieser Chart weist kürzere Trends und häufigere Signal-Wechsel auf.

Die Bulls-Eye-Broker-Einstellung ist für den kurzfristig agierenden Trader geeignet.

Ich persönlich verwende hauptsächlich die beiden oben genannten Kästchen-Einstellungen.

Die Chartcraft-Einstellung ermöglicht es mir, längerfristige Trades einzugehen, die Bulls-Eye-Broker-Einstellung eignet sich hervorragend für meine schnelleren Trades.

Mit diesem Vorgehen bin ich in den zurückliegenden 25 Jahren mehr als „gut gefahren“.

Meine Empfehlung an Sie:

Beschränken Sie sich – zumindest zu Beginn Ihrer Point&Figure-Börsenkarriere – auf diese beiden Einstellungen der Kästchengröße, wenn Sie Aktien, Indizes oder Rohstoffe mit Hilfe der Point&Figure-Charttechnik analysieren. Auf diese Weise sollten Sie Ihrem eigenen Investment-Erfolg Flügel verleihen.

13. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jörg Mahnert
Von: Jörg Mahnert. Über den Autor

Jörg Mahnert, Jahrgang 1966, kam bereits in jungen Jahren in Kontakt mit der Börse. Bereits mit 18 Jahren betreute er sowohl eigene Depots als auch den familiären Aktienbesitz.