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ThyssenKrupp: einsame Spitze im Dax

Der Dax bleibt auf Achterbahnfahrt. Am Dienstag ging es erneut deutlich abwärts. Der Leitindex rauschte zwischenzeitlich um 2,4 Prozent in die Tiefe, konnte seine Verluste zum Ende hin aber eindämmen und ging „nur“ 1,7 Prozent schwächer aus dem Handel bei 11.472 Punkten.

Griechenland schreckt Anleger

Vor allem die anhaltende Sorge um Griechenlands Schuldenstand belastete die Märkte. Das Treffen der Euro-Finanzminister hat wie erwartet keine besonderen Erkenntnisse oder Ergebnisse hervorgebracht.

Stattdessen wird immer deutlicher, dass Griechenland die letzten Reserven zusammenkratzen muss, um sich ein wenig Zeit zu kaufen. Doch ob das am Ende reichen wird, bleibt ungewiss. Die Zeichen stehen nicht unbedingt auf Annäherung zwischen der Athener Regierung und den Vertretern der Geldgeber.

ThyssenKrupp: einsame Spitze

Im schwachen Marktumfeld rutschten nahezu alle Dax-Werte ins Minus. Allein ThyssenKrupp konnte sich mit einem deutlichen Plus an der Spitze behaupten. Die Aktie legte um 2,8 Prozent zu.


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Grund war eine erfreuliche Quartalsbilanz, die die Erwartungen übertreffen konnte. Zudem wurde die Jahresprognose angehoben. Der Stahlkonzern rechnet nun mit einem bereinigten Ebit von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr.

Im oberen Dax-Drittel konnten sich auch die Bankentitel behaupten. Die Commerzbank schaffte mit einem Minus von 0,2 Prozent den Sprung auf Rang zwei. Etwas schlechter lief es für die Deutsche Bank, deren Papiere um 0,9 Prozent nachgaben.

Herbe Verluste trotz guter Bilanzen

K+S hat einen soliden Start ins Jahr hingelegt und seine Prognose daraufhin angehoben. Dennoch ließen sich die Anleger am Dienstag nicht zu weiteren Zukäufen animieren, stattdessen drückten Gewinnmitnahmen die Aktie tief in den Keller. Mit einem Tagesverlust von fast 6 Prozent war das Papier der schwächste Wert im Dax.

Ebenfalls sehr schwach präsentierte sich die Deutsche Post. Ihre Quartalsbilanz konnte die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Das kriselnde Frachtgeschäft schlug sich negativ in den Büchern nieder, das Ebit gab um 1 Prozent nach auf 720 Millionen Euro. Die Aktie verzeichnete daraufhin ein Minus von 4,4 Prozent und zählte damit ebenfalls zu den Schlusslichtern im Dax.

Mit ihrer Bilanz enttäuschte auch die Allianz. Trotz einer Steigerung von Umsatz und Gewinn um gut 11 beziehungsweise knapp 5 Prozent ging es für die Aktie abwärts. Sie schloss 2,6 Prozent tiefer. Hintergrund war vor allem die Enttäuschung der Anleger über die Schwäche der Vermögensverwaltungstochter Pimco.

Sell in May …

Wieder einmal unter die Räder gerieten auch die Automobilwerte, die sich allesamt auf den hinteren Dax-Rängen wiederfanden. Papiere von BMW, Daimler und Volkswagen verbilligten sich jeweils zwischen 2,7 und 3 Prozent. Zulieferer Continental kam nur wenig glimpflicher davon mit einem Verlust von 2,3 Prozent.

Der Dienstag unterstreicht: Obwohl die Unternehmenszahlen in den Fokus rücken, bleibt die Stimmung am Gesamtmarkt durchwachsen. Nicht alle Konzerne können sofort von guten Geschäften profitieren.

Es scheint sich die alte Börsenweisheit für dieses Jahr zu bewahrheiten: Sell in May and go away.

13. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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