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Tohuwabohu in Frankfurts Türmen

Was ist das nur für ein Aufruhr um das größte deutsche Bankhaus: Die Deutsche Bank kommt auch nach dem Rücktritt der bisherigen Doppelspitze nicht zur Ruhe. Hausdurchsuchungen, Diskussionen über die neue Spitze der Bank und nicht zuletzt das angekratzte Image setzen der Deutschen Bank zu.

Die Deutsche Bank (DB) ist die größte Geschäftsbank Deutschlands und seit der Integration von Bankers Trust eines der führenden internationalen Finanzhäuser. Die Geschäftsaktivitäten umfassen Bankdienstleistungen aller Art.

Die Konzernstruktur ist in die drei Unternehmensbereiche Firmenkunden & Investment Bank (CIB), Privatkunden & Vermögensverwaltung (PCAM) und Unternehmens-Beteiligungen (CI) gegliedert. 2010 übernahm die DB die Postbank.


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Skandale allenthalben

Im Geschäftsjahr 2014 hat sich das Ergebnis der Deutschen Bank trotz schwieriger Rahmenbedingungen verbessert. Zum ersten Mal haben alle vier Kernbereiche ein Ergebnis vor Steuern von jeweils mehr als 1 Mrd € erwirtschaftet.

Das Vorsteuerergebnis stieg von 1,5 auf 3,1 Mrd € und der Gewinn nach Steuern von 0,7 auf 1,7 Mrd €. Die Dividende von 75 Cent je Aktie bleibt gegenüber 2013 unverändert. Die Deutsche Bank hat im Laufe des Jahres ihre Kapitalbasis weiter gestärkt. Die Tier-1-Kapitalquote ist von 9,7% in 2013 auf 11,7% zum Jahresende 2014 gestiegen.

Seit Juni 2012 wurde die Bilanzsumme um fast ein Viertel reduziert und die Investitionen in Systeme, Kontrollen und Governance fortgesetzt. Im Skandal um Zinsmanipulationen steuert die Deutsche Bank auf einen teuren Vergleich mit den Regulierern in den USA und Großbritannien zu.

Die Einigung wird 2,5 Mrd $ kosten. Der Libor-Skandal ist die größte Altlast bei den zahlreichen Rechtsstreitigkeiten, mit denen sich die Bank herumschlägt. Das Institut ist auch in den weltweiten Devisenskandal verstrickt. Hier stehen die Ermittlungen noch am Anfang.

Umbau des Konzerns nimmt Formen an

Die jüngst abgetretenen Vorstandschefs haben ihre Strategie zuletzt überarbeitet. Die Deutsche Bank trennt sich 7 Jahre nach ihrem Einstieg bei der Postbank von der Mehrheit des Instituts.

Das hat das Institut nach einer Sondersitzung des Aufsichtsrats bekanntgegeben. Der Umbau des Konzerns nimmt Form an. Viele Großinvestoren bezweifeln, dass der Umbau aktionärsfreundlich sein wird. Jetzt bleibt abzuwarten, wie stark der neue starke Mann bei der Deutschen Bank, John Cryan auf Kontinuität setzt.

Die Deutsche Bank hat zwar noch einen schwierigen Weg vor sich, doch glauben wir, dass die Aktie der Bank eine dem Markt entsprechende Entwicklung zeigen kann. Die Hoffnung für einen Neustart liegt auch auf John Cryan.

16. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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