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Trading-Tipp: Deutsche Bank-Aktie

Die Deutsche Bank ist die größte Geschäftsbank Deutschlands und seit der Integration von Bankers Trust eines der führenden internationalen Finanzhäuser. Die Geschäftsaktivitäten umfassen Bankdienstleistungen aller Art.

Stark in der Kritik war, ist und bleibt das Investment-Banking. Wie es mit der Deutschen Bank weitergeht, ist unklar. Genau diese unsichere Ausgangslage bietet Ihnen eine hohe Gewinn-Chance.

Analyse und Bewertung: Katastrophales Ergebnis in 2015

Für das Jahr 2015 weist die Deutsche Bank einen Verlust von rund 6,8 Milliarden Euro aus. Damit wurden sogar negative Schätzungen von Analysten übertroffen.

Neue Chefs packen typischerweise alle negativen Zahlen in die erste Bilanz, die sie vorlegen, denn für diese Zahlen sind sie nicht verantwortlich. Auch John Cryan, der neue Chef der DBK, wird so gehandelt haben. Aber auch unter der Prämisse ist und bleibt es ein katastrophales Ergebnis.

Manipulationen, Prozesse und Verluste

In den 1970er-Jahren hätte ich Ihnen die Deutsche Bank-Aktie als fast mündelsichere Anlage empfohlen. Jetzt sind selbst einstellige Notierungen (unter 10 Euro) keine Unmöglichkeit. Denken Sie an die Aktie der Commerzbank. Die ist nur dank eines Kunstgriffs nicht unter 1 Euro und damit auf Ramschniveau gefallen. Dort hat ein Reverse-Split den Aktienkurs künstlich hochgehalten. Aus 10 Aktien wurde dabei 1 gemacht, der Kurs hat sich dadurch optisch verzehnfacht.

Die Deutsche Bank, das ehemals renommierte führende deutsche Geldhaus, hat in den letzten Jahren vor allem durch Prozesse, Betrügereien, Manipulationen, Hausdurchsuchungen etc. auf sich aufmerksam gemacht. 5,2 Milliarden Euro hat die Deutsche Bank allein für Rechtsstreitigkeiten zurückgestellt. Jetzt kommt die Nachricht über die katastrophalen Verluste hinzu.


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„Die Zeit“ fragte kürzlich schon: „ Was passiert, wenn die Deutsche Bank fällt?“ Sie verglich das mit der Titanic, die auch als unsinkbar galt. Und die „Wirtschaftswoche“ fragte: „Wie gefährlich ist Europas Bankencrash?“

Unternehmens-Aussichten: Kursexplosion und Crash möglich

Der neue Chef will die Deutsche Bank komplett umkrempeln und wieder profitabler machen. So müssen (wie meist) die Mitarbeiter herhalten; es ist von massivem Stellenabbau die Rede. Aktionäre erhalten 2 Jahre keine Dividende. Und auch im Investment-Banking soll es Einsparungen geben.

Crash? Es gibt aber bereits kritische Stimmen, die sagen: „John Cryan fehlt eine Strategie“ (Zitat Spiegel Online). Ein anderer Analyst befürchtet sogar, dass „der Bestand der Deutschen Bank am Ende wieder alleine durch staatliche Hilfe gesichert werden kann“ (Zitat aus flassbeck-economics.de). Der Analyst weist zu Recht darauf hin, dass das Eigenkapital der DBK bei einem Börsencrash und entsprechend wertmäßig schrumpfenden Aktienportfolio aufgezehrt werden könnte.

Kursexplosion? Es gibt auch positive Analysen. So empfiehlt die britische Investmentbank Barclays die DBK-Aktie zum Kauf und nennt ein Kursziel von 28 Euro. Nach deren Analyse ist die harte Kernkapitalquote von 11% „in Ordnung“. Und an anderer Stelle schrieb ein Analyst: „Bei den Kursen (um 18 Euro je Aktie) werde ich zum Bullen.“ Für Kursgewinne spricht auch, dass die Horrornachrichten bekannt und im Kurs enthalten sind. Nicht selten ist das der Punkt, an dem sich der Kurs dreht.

Meine Meinung: Crash oder Kursexplosion?

Als gelernter Bankkaufmann empfinde ich es als Schande, welch negative Schlagzeilen die Deutsche Bank seit Jahren macht. Kaum ein Bankenskandal, an dem sie nicht beteiligt ist. Wenn sich das nicht schnell ändert, halte ich Notierungen von unter 10 Euro je Papier für möglich. Auf der anderen Seite sind all die Skandale und negativen Nachrichten im aktuellen Kurs enthalten.

Große Schwankungsbreite des Kurses perfekt für Long-Strangle

Wenn es dem neuen Chef gelingt, glaubhaft gegenzusteuern, und es erste positive Nachrichten gibt, sind Notierungen von 30 Euro und auch mehr möglich. Ich schließe weder Crash noch Kursexplosion der Aktie aus. Ich erwarte aber eine große Kursbewegung der Aktie.

Davon profitieren Sie durch die Bildung eines Long-Strangles. Das ist der bestmögliche Tipp mit einer hohen Gewinn-Chance, den ich Ihnen für diese Ausgangslage geben kann.

Definition des Long-Strangles: Ein Long-Strangle ist der gleichzeitige Kauf derselben Anzahl von Puts und Calls auf denselben Basiswert, mit derselben Laufzeit, aber mit unterschiedlichen Basispreisen.

Ein Long-Strangle auf die Deutsche Bank bietet Ihnen damit Absicherung plus Gewinn-Chancen und damit das wohl bestmögliche Chance-/Risikoverhältnis.

Zum guten Schluss: Heute vor 217 Jahren, also am 24.02.1799, verließ der deutsche Schriftsteller und Mathematiker Georg Christoph Lichtenberg diese Welt. Es sagte:

„Es ist keine Kunst, etwas kurz zu sagen, wenn man etwas zu sagen hat.“

Ich hoffe, hier etwas zu sagen zu haben. Ich hoffe, dass mir dieses auch immer kurz genug gelingt. Kurz und gut, ich sende Ihnen beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

24. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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