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Transaktionssteuer: Die Steuer kommt, wenn es nach der EU-Politik geht

Die Transaktionssteuer kommt, wenn es nach Nicolas Sarkozy geht.

Dabei unterstützt unsere Kanzlerin Merkel den französichen Präsidenten noch. Dies melden die Medien in Deutschland.

Nur: Die FDP sowie immer mehr Unions-Politiker sind gegen die Börsen-Umsatzsteuer – aus gutem Grund, denn diese Steuer ist nicht nur börsenfeindlich, wie Kritiker jetzt behaupten.

Sie wird letztlich auch von uns als Investoren bezahlt. Dies ist sicher. Denn: Es geht um 0,1% vom Umsatz, den Banken abführen sollen.

Kaufen große Investoren für 100.000 oder 1.000.000 Mio. € Positionen, kann sich das für den Staat mit 100 bzw. 1.000 € bereits lohnen.

Damit ist klar, wer Hauptmelkkuh sein soll: Versicherungen oder Fonds. Also zahlen wir alle….


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Institutionelle Investoren verwalten unser Geld

Zahlmeister sind nach dem Willen der Politik die Banken. Dass es dabei bleibt, ist jedoch extrem unwahrscheinlich.

Dazu ein Bild: Der Großhandel wie Metro lebt teilweise davon, dass Kunden mehrwertsteuerfreie Preise sehen – faktisch.

Ob und wann wer Mehrwertsteuer zahlt – am Ende aber muss der Endkunde das Geld an den Staat entrichten. Dies wird bei der Börsen-Umsatzsteuer nicht anders sein.

Das heißt: Über die Preise der Bank bei Orders müssen Sie die Transaktionssteuer selbst bei kleinen Handelsgrößen zahlen.

Viel schlimmer aber ist die Zahlungspflicht, die Sie als Fonds- oder Versicherungs-Kunde indirekt in Kauf nehmen. Die institutionellen Investoren verwalten nur Ihr Geld.

Kaufen die Großen, reduziert sich die Rendite

Der Trick ist recht einfach: Kaufen die Großen, reduziert sich schlagartig Ihre Rendite. Das bedeutet, Sie sind über die geringeren Gewinne direkt an der Börsen-Umsatzsteuer beteiligt.

Das wird sich in den Ergebnissen von Fonds sowie den Überschuss-Beteiligungen von Versicherungen widerspiegeln.

Also:

  • Die Transaktionssteuer richtet sich gegen Endkunden, alles andere ist Augenwischerei.
  • Mit einer Belastung von 0,1% sieht die Steuer nicht hoch aus. Nur: Hier geht es um den „Börsenumsatz“, also bei Kauf und Verkauf 0,2% – unabhängig von Gewinnen oder Verlusten.
  • Sie werden dies in Form höherer Bankgebühren (und schließlich niedrigerer Fondsgewinne) spüren. Doch die Nachteile setzen sich fort:
  • Der Handel in Deutschland kann sich durch solche kleinen Stellschrauben drastisch reduzieren. Infolgedessen würden Sie bei sinkender Nachfrage geringere Kursentwicklungen in Kauf nehmen müssen.

GeVestor meint

Diese Fakten haben wir zusammengetragen, um das Ausmaß der Wirkungen der Steuer aufzuzeigen.

Rechnen Sie damit, dass diese Steuer kommt!

Das heißt auch: Kaufen Sie frühzeitig möglichst viele Positionen, da Sie auch bei höheren Abgeltungssteuern dann weniger zahlten.

Setzen Sie auf substanzstarke Werte – auch bei Fonds!

Dabei bieten sich die Marktführer mit vielen Milliarden Depotvermögen dann nicht an, wenn diese nicht schnell genug auf Kurskrisen reagieren können.

31. Januar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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