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Trendlinien ziehen – kinderleicht

Andreas Sommer

Liebe Leser,

nicht wenige Anhänger der Fundamentalanalyse betrachten die Chartanalyse als nicht exakte „Wissenschaft“, da mit ihr nicht konkret in Zahlen gerechnet werden kann. Während man KGV oder Dividendenrendite für jede Aktie rechnerisch exakt ermitteln kann, haken viele Analysten die Chartanalyse ab, weil es angeblich schon bei der Einzeichnung von Trendlinien „Interpretationsspielraum“ gibt. Falsch.

Wer sich an eine einfache Methode hält, wird Trendlinien STETS korrekt einzeichnen. Wie Sie das machen, zeige ich Ihnen sofort. Lassen Sie mich jedoch zuvor noch ein paar Sätze zum ewigen „Grabenkrieg“ der Chartisten und Fundis sagen.

Bei Chartanalyse-Trends sind wir grundsätzlich Anhänger einer sinnvollen Verknüpfung beider Fraktionen. Salopp gesagt: Mit der Fundmental-Analyse filtern Sie attraktiv bewertete Aktien aus. Mit der Chartanalyse bestimmen Sie den optimalen Ein- und Ausstiegszeitpunkt, neudeutsch auch als Timing bezeichnet.

Zwei grundsätzliche Vorteile der Chartanalyse lassen sich jedoch nicht wegdiskutieren: Für die meisten Menschen ist es einfacher, in visueller Form zu denken – ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und: Charts sind IMMER aktuell! Während die Fundamentalanalyse mit bis zu 1 Jahr alten Daten rechnet – Bilanzen werden nun einmal nur einmal pro Jahr erstellt – drücken sich neue Entwicklungen im Unternehmen oder veränderte Erwartungen der Investoren unmittelbar im Kurs einer Aktie aus.

Eines der einfachsten Hilfsmittel in der Chartanalyse sind Trendlinien. Sie zeigen objektiv an, ob eine Aktie auf oder abwärts tendiert. Und das haben Sie sicherlich auch schon beobachtet: Aktien bewegen sich in Trends. Eine der wenigen, wahren Börsenweisheiten sagt: „The trend is your friend“ (Der Trend ist Dein Freund).


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Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, wie man einen Trend eigentlich exakt definiert?

Wenn Sie einen langfristigen Chart wie den des DAX (von 2002 bis 2007) anschauen, dann sehen Sie, dass sich die Kurse in einer Art Wellenbewegung (blaue Linie) über einen gewissen Zeitraum auf- oder abwärts bewegen. Ein Aufwärtstrend definiert sich also dadurch, dass jedes erreichte Hoch über dem vorhergehenden liegt (gelbe Kreise). Bei einem Abwärtstrend liegt entsprechend jedes erreichte Tief unter dem vorhergehenden. Liegen die Hochs oder Tiefs auf gleicher Höhe, dann sprechen wir von einem Seitwärtstrend.

Trend im DAX: In Wellenbewegungen aufwärts

Mit dem Einzeichnen einer Trendlinie machen wir den vorherrschenden Trend optisch sichtbar. Nicht selten verstärken sich Trends im Laufe der Zeit. Je steiler die Trendlinie dann verläuft, desto vehementer ist der aktuelle Trend. Die K+S-Aktie war hierfür bis zur Mitte dieses Jahres ein gutes Beispiel.

K+S: Aufwärtstrend verstärkt sich

Doch wie zeichnen Sie nun eine Trendlinie „korrekt“ in einen Chart ein? Dazu gibt es eine einfache Methode, die logisch aufgebaut ist und daher systematisch angewandt werden kann.

Um eine Aufwärtstrendlinie einzuzeichnen, wird eine Linie vom untersten Tiefpunkt bis zum signifikantesten höchsten Tiefpunkt gezogen, der dem höchsten Hochpunkt vorausgeht. Klingt schwieriger als es ist. Wichtig ist nur, dass Ihre Trendlinie keinen Kurs schneidet, der ZWISCHEN diesen beiden Punkten liegt. Schneidet die Trendlinie den Kursverlauf, der HINTER dem höchsten Hoch liegt, dann ist dies ein Indiz dafür, dass ein Trendwechsel in der Luft liegt. In der Praxis sieht das dann so aus:


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Trendlinien richtig eingezeichnet

Die blauen Linien sind korrekt gezeichnete Trendlinien: Sie verbinden jeweils das Starttief mit dem Tief (gelbe Kreise), welches dem höchsten Hoch des Zeitabschnittes (grüne Kreise) vorausgeht. Die rote Trendlinie indes schneidet den Kursverlauf (graues Dreieck) und ist entsprechend der Regeln nicht korrekt.

Dieses Beispiel macht auch deutlich: Immer dann, wenn ein neues Hoch erreicht wird, verändert sich die Trendlinie. Aus einem kurzfristigen Trend wird ein mittelfristiger, aus einem mittelfristigen ein langfristiger Trend. Wenn ein langfristiger Trend gebrochen wird, ist dies stets bedeutsamer, als wenn ein kurz- oder mittelfristiger Trend verletzt wird.

Eine Abwärtstrendlinie zeichnen Sie analog zur Aufwärtstrendlinie – nur mit umgekehrten Vorzeichen: Sie verbindet das oberste Hoch mit dem signifikantesten untersten Hochpunkt, der dem tiefsten Tiefpunkt vorausgeht. Auch hier darf die Trendlinie zwischen den Hochpunkten den Kursverlauf nicht schneiden.

Diese Methode zum Zeichnen von Trendlinien ist einfach, konsistent und dabei sehr präzise. Die Anwendung dieser Systematik verhindert, dass Sie Trendlinien entsprechend Ihrem eigenen Wunschdenken zeichnen. Probieren Sie’s aus! Sie werden sehen: Es ist kinderleicht!

Viel Erfolg an der Börse,

Ihr

Andreas Sommer

15. Dezember 2008

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.