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Trotz Absatzbooms fallen die Kurse – Autoindustrie lockt mit Tiefstkursen

Der Auto-Markt steckt in einer schweren Krise – wenn man der Börse glaubt.

Erneut fielen heute die Aktienkurse der großen deutschen Fahrzeug-Hersteller deutlich.

Seit dem Jahreswechsel ist allein die BMW-Aktie um 20% gesunken, die Papiere von Volkswagen (- 17%) und Daimler (- 16%) stehen kaum besser dar.

Der Automarkt boomt – so liest sich hingegen heute die Statistik, die der europäische Branchen-Verband Acea in Brüssel vorstellte.

Demnach wurden im vergangenen Jahr in Europa mit 13,7 Mio. Fahrzeugen 9,3% mehr zugelassen als 2014.

Und die Tendenz stimmt: Im Dezember erhöhten sich die Verkäufe um fast 17%.


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V. a. die Märkte in Spanien, Italien und Frankreich konnten stark zulegen – nach der langen wirtschaftlichen Krise in diesen Ländern ein äußerst positives Signal für die Zukunft.

Volkswagen steigert Absatz, verliert aber Marktanteile

Marktführer Volkswagen konnte 2015 trotz des Abgas-Skandals seinen Absatz in Europa um 6,5% steigern.

Aufgrund des im Branchen-Vergleich geringeren Wachstums verloren die Wolfsburger aber Marktanteile – und das erstmals seit 2007.

Laut Acea stammten im vergangenen Jahr 24,8% der Neuwagen, die in Europa zugelassen wurden, aus dem Volkswagen-Konzern. 2014 waren es noch 25,5%.

Auffällig ist das im Dezember deutlich schwächere Absatz-Wachstum: Im letzten Monat des Jahres stieg bei Volkswagen der Verkauf von Neuwagen nur noch um 4,4%, während der Gesamtmarkt ein Plus von 16% verzeichnete.

V. a. Renault mit 28%, Ford (+ 24%) und PSA Peugeot Citroën (+ 21%) konnten deutlich zulegen.

Unsicherheit vermiest die Stimmung

Trotz der positiven Zahlen fallen die Aktienkurse der Automobil-Hersteller weiter; Zu groß ist die Unsicherheit unter den Anlegern.

Die Auswirkungen des Abgas-Skandals bei Volkswagen sind immer noch nicht zu überblicken: Wo und wann gibt es den nächsten Skandal?

So schickte die gestrige Razzia bei Renault die Aktie des französischen Fahrzeug-Herstellers um über 20% nach unten.

Einzelne Stichproben hatten nach französischen Regierungs-Angaben bei Fahrzeugen von Renault die Überschreitung von Abgas-Normen festgestellt.

Renault betont zwar, dass bei seinen Fahrzeugen anders als bei Volkswagen keine Betrugs-Software gefunden worden sei, doch die (Börsen-)Stimmung leidet enorm unter solchen Meldungen.

Sie sehen: Kurzfristig scheint der Automobil-Sektor nur wenig Freude zu bereiten. Für langfristig orientierte Anleger bieten sich derzeit jedoch hochattraktive Einstiegs-Möglichkeiten.

15. Januar 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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