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Trotz Börsenturbulenzen: Volumen der 10 größten US-Deals 2016 bei 86 Mrd. Dollar

Wenn Sie das Übernahme-Geschäft verfolgen, dann werden Sie festgestellt haben, dass die Übernahme-Aktivität in den ersten 7 Wochen des neuen Jahres weiterhin sehr hoch ist. Es hat den Anschein, als wenn auf dem US-Markt die Übernahme-Lust unvermindert weiter geht.

Die Zahlen bestätigen, dass auch zu Beginn 2016 auf dem US-Markt wieder etliche Milliarden-Deals geschlossen wurden. Allein die 10 größten Deals kommen auf über 86 Mrd. Dollar Gesamtsumme.

Der Übernahme-Sensor möchte Ihnen einen kurzen Rückblick auf die bislang größten Deals im jungen Jahr geben.

Bereits 4 Übernahmen im Volumen von über 10 Mrd. Dollar

Übernahmen

Alle 2 Wochen wurde bislang ein Deal mit einem Übernahme-Volumen von über 10 Mrd. Dollar angekündigt. Der größte Deal bislang geht auf das Konto der Pharma-Branche, in der seit Jahren eine Übernahme-Welle rollt.

Die ADT-Übernahme wurde erst heute Mittag bekannt gegeben. Besonders erfreulich: Bieter Apollo zahlte eine äußerst attraktive Prämie auf den Börsenkurs, sodass Investoren die durch die Börsenturbulenzen verursachten Verluste übers (verlängerte) Wochenende wieder los waren.

Jede Woche Deals im Volumen von über 1 Mrd. Dollar

Neben den Deals über 10 Mrd. Dollar gab es auch mindestens einmal die Woche ein Deal im Volumen von über 1 Mrd. Dollar. Zur Einordnung: Das entspricht einem S- oder MDAX-Unternehmen.

Auf Platz 8 der bislang größten US-Deals sticht dabei der Chiphersteller Atmel ins Auge. Der Übernahme-Kandidat stand auch bei Dialog Semiconductor auf der Liste, doch aufgrund der Marktschwäche platzte der Deal.

Atmel-Investoren erhielten jedoch eine „Trost-Offerte“. 3,6 Mrd. Dollar bietet der US-Rivale Microchip und der niedrigere Angebotspreis reicht voraussichtlich aus, um die Aktionäre zur Abgabe ihrer Atmel-Anteile zu bewegen.

Günstiger Zins und gefallene Bewertungen sprechen für mehr Deals

Das amerikanische Übernahme-Geschäft wird nach dem 2015-er Rekord in diesem Jahr mit Sicherheit ein geringeres Übernahme-Volumen aufweisen. Die Anzahl der Deals könnte allerdings ähnlich hoch ausfallen.

Der jüngste Kurseinbruch spielt den Käufer dabei in die Karten. Denn auf einmal haben völlig normale Übernahme-Angebote eine sagenhaft hohe Prämie. Die Chance auf ein erfolgreiches Gebot ist also aktuell höher.

Hinzu kommt, dass die Erwartungen an die Zinsentwicklung spürbar abgenommen haben. Je günstiger das Zinsniveau, desto billiger ist auch eine Kredit-finanzierte Übernahme. Besonders für Finanzinvestoren ein wichtiges Kriterium.

16. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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