Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Trotz DAX-Jahrestief: Warum die Chancen überwiegen

Nachdem der DAX am vergangenen Freitag ein neues 52-Wochen-Tief markierte, ging es auch am ersten Handelstag der neuen Woche steil bergab. Der DAX rutschte sogar unter die 9.000-Punkte-Marke.

Ausgerechnet in dieser Crash-Situation veröffentlichte die Hessische Landesbank (Helaba), die zuletzt eher pessimistisch im Hinblick auf den DAX war, ein neues Kursziel von 12.000 Punkten für Ende 2016.

Woher die Helaba ihren plötzlichen Optimismus nimmt und warum die Chancen am Aktienmarkt aus meiner Sicht gegenüber den Risiken derzeit ganz klar überwiegen, erfahren Sie jetzt hier im „Schlussgong“.

Die missverstandene Ölpreisentwicklung

Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, wurde in einem kürzlich erschienenen Interview von finanzen.net gefragt, wie er die Gefahren für die Finanzmärkte, die vom aktuellen Ölpreis ausgehen, beurteilen würde.

Als der Ölpreis 2008 innerhalb von 4 Monaten von 140 auf 34 US-Dollar pro Barrel fiel, war das Ergebnis eine globale Wirtschaftskrise, hieß es als Ergänzung zur gestellten Frage.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Halvers Antwort: „Die jetzige Situation kann aber nicht mit damaligen verglichen werden: 2008 ist der Ölpreis aufgrund eines dramatischen Nachfragerückgangs im Anschluss an die Lehman-Pleite und die darauffolgende Finanz- und Weltwirtschaftskrise gefallen.“

Aktuell sehe es aber ganz anders aus. Halver weiter: „Der Hauptfaktor für den Preisverfall ist das enorme Überangebot und eine fatale Ölförderpolitik der ölexportierenden Länder, die den Preisnachteil durch eine Angebotsausweitung kompensieren wollen.“

Auch stört ihn (und mich auch) die einseitige Betrachtung des niedrigen Ölpreises. Beim Thema Öl wird aktuell nur auf den Kaufkraftverlust der Ölnationen geachtet und nicht auf den Kaufkraftgewinn der Industrieländer.

Denn: Eine Vielzahl von deutschen Unternehmen kommt durch den gesunkenen Ölpreis in den Genuss von Margenverbesserungen. Der Markt neigt aber – wie sich derzeit wieder einmal zeigt – dazu, die negativen Aspekte für die Rohstoffländer überzubetonen.

Im aktuellen Bericht der Helaba heißt es zu diesem Thema: „Gerade die Industrieländer sind aufgrund ihrer Position als Nettoimporteur von Rohstoffen Profiteure der niedrigen Ölpreise. Auch in der Vergangenheit führten Phasen strukturell niedriger Ölpreise aufgrund von Einkommens- und Vermögenseffekten zu einem deutlichen Wachstumsschub in diesen Ländern.“

Weiterhin heißt es: „Da diese positiven Effekte üblicherweise eher zeitverzögert richtig zu Buche schlagen, überrascht es nicht, dass derzeit nur die negativen Begleiterscheinungen in den rohstoffexportierenden Ländern im Vordergrund stehen und zur Verunsicherung an den Finanzmärkten beitragen.“

Sie sehen also, dass derzeit nur die Risiken im Hinblick auf den extrem niedrigen Ölpreis gesehen werden. Gleiches gilt übrigens auch im Hinblick auf die Wirtschaft in China (die chinesische Industrie schwächelt, dafür wächst der Dienstleistungssektor kräftig) und bei anderen Themen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wie die Helaba auf einen DAX-Stand von 12.000 Punkten kommt

Abschließend bin ich Ihnen noch das Fazit der Helaba schuldig, bzw. eine kurze Erklärung, wie die Helaba auf einen DAX-Stand von 12.000 Punkten für Ende 2016 kommt.

Ganz einfach: Die Helaba geht (wie ich auch) davon aus, dass die Gefahr einer weltweiten Rezession (einer schrumpfenden Weltwirtschaft) quasi nicht existent ist. Zudem ist der DAX bei den aktuellen Notierungen von um die 9.000 Punkte bzw. auch knapp darunter deutlich unterbewertet.

Entsprechend empfiehlt die Helaba ihren Kunden, die gegenwärtige Schwächephase zu nutzen, um Positionen bei Aktien aufzubauen. Denn nach Ansicht der Helaba ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der DAX Ende des Jahres um die 12.000 Punkte notiert.

Ich teile diesen Optimismus zwar nicht ganz, prognostiziere aber ebenfalls einen DAX-Stand von deutlich über 11.000 Punkten für Ende des Jahres. Daher lautet auch mein Fazit: Decken Sie sich vor dem Start der Dividenden-Saison mit Qualitäts-Aktien ein.

8. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Rolf Morrien. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt