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Trotz Klagen und Krisengerede: Automobilbranche bietet attraktive Chancen

Am Ende einer sehr erfreulichen Börsenwoche steht der deutsche Leitindex DAX mit einem Plus von gut 5% im Vergleich zum vergangenen Freitag sehr gut dar.

Für einen Wermutstropfen sorgte heute lediglich die Daimler-Aktie, die aufgrund einer in den USA erhobenen Sammelklage leicht unter Druck geriet:

Rotes Tuch Abgas-Werte

Ein Auto-Besitzer in Illinois hat gegen den Autobauer eine Sammelklage wegen angeblichen Betrugs bei Abgas-Werten angestrengt.

Der Stickoxid-Ausstoß bestimmter Fahrzeuge soll die offiziellen Angaben deutlich überschreiten – insgesamt werden in der Klageschrift 14 Modelle aufgeführt.

Zwar streitet Daimler die Vorwürfe vehement ab, Börsianer sind aber angesichts des Abgas-Skandals bei VW besorgt.

Spannend ist zu beobachten, wie ein einziger Auto-Besitzer in den USA für eine Nachricht sorgen kann, die gleich die Aktienkurse einer gesamten Branche belastet.

Zumindest zeigten sich heute auch viele weitere Auto-Werte schwach – und das gilt für DAX-Schwergewichte wie Volkswagen genauso wie für Zulieferer aus der 2. und 3. Börsen-Reihe.


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Kursplus von 11% bei Grammer

Auch die Grammer-Aktie musste heute Federn lassen, doch die Aktionäre können es verkraften.

Denn die Aktie des führenden Zulieferers für Pkw-Innenausstattung und Nutzfahrzeug-Sitze hatte zuvor innerhalb von 1 Woche um 11% zugelegt.

Der Hauptgrund: Die Amberger präsentierten am Mittwoch hervorragende vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2015.

Der Konzern-Umsatz stieg um 4,5% auf rund 1,42 Mrd. € – zum 5. Mal in Folge erzielte Grammer damit einen neuen Umsatz-Rekord.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank zwar im Vergleich zu 2014 deutlich von 57,0 Mio. auf 42,6 Mio. €.

Diesen Gewinn-Rückgang hatte Grammer aber bereits im vergangenen Sommer angekündigt – die damalige Prognose konnte das Unternehmen nun leicht übertreffen.

V. a. der Bereich Automotive, in dem das Unternehmen Automobil-Hersteller weltweit mit Mittelkonsolen, Armlehnen und Kopfstützen beliefert, bestätigte die dynamische Entwicklung der Vorjahre und legte um knapp 11% auf über 1 Mrd. € zu.


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Ebenfalls positiv: Auch der Auftrags-Eingang erreichte ein neues Rekord-Level – die Basis für weiteres dynamisches Wachstum ist also gegeben.

Im 2. Konzern-Segment Seating Systems, das gefederte Sitzsysteme für Lkw, Land- und Baumaschinen sowie Bahnsitze entwickelt und produziert, wirkte sich jedoch die anhaltende Schwäche-Phase in wichtigen Kernmärkten (Brasilien, China, Landwirtschaft allgemein) deutlich aus:

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, sank der Umsatz in diesem Bereich um rund 5% auf rund 455 Mio. €.

Wachstumskurs soll beibehalten werden

Insgesamt soll auch 2016 der Wachstumskurs beibehalten werden. Vorstands-Chef Hartmut Müller:

„2015 hat Grammer seine globale Position weiter ausgebaut und eine hohe Anzahl an Expansions-, Optimierungs- und Serienprojekten umgesetzt. Zudem erweiterten wir mit der Übernahme des Kunststoff- und Metallspezialisten Reum unser Produkt- und prozesstechnisches Know-how, was uns zusätzliche Wachstumsperspektiven eröffnet.“

Aufgrund des positiven Einflusses der zahlreichen Optimierungs-Maßnahmen im vergangenen Jahr und der damit verbesserten Profitabilität rechnet Müller für dieses Jahr wieder mit höheren Ergebnis-Beiträgen aus beiden Unternehmens-Bereichen.

Fazit

Sie sehen: Trotz des anhaltenden Krisen-Geredes und nervöser Zuckungen aufgrund einzelner Klagen geht es den Unternehmen aus der deutschen Automobil-Wirtschaft größtenteils sehr gut – Grammer ist nur ein Beispiel.

Beruhigt sich die Börse weiter und verschwindet das Abgas-Thema allmählich wieder aus den Schlagzeilen, sind mit Auto-Werten noch attraktive Kursgewinne möglich.

19. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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