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Trump-Schock? Keineswegs, wie dieser DAX-Wert beweist

„politische Börsen haben kurze Beine“ – die altbekannte Börsenweisheit, nach der der Einfluss von politischen Ereignissen auf Aktienkurse nicht lange anhält, hat sich heute erneut bestätigt. Nachdem in Europa die Aktienkurse aufgrund Donald Trumps Wahlsieg vorbörslich zunächst stark nachgaben, beruhigten sich die Märkte bereits am Vormittag deutlich.

Das Minus beträgt beim deutschen Leitindex DAX gerade einmal rund ein Prozent. Beobachter begründen die rasche Beruhigung auch damit, dass nach Wochen der Unsicherheit nun endlich die US-Wahl entschieden ist. Und: Donald Trump versuchte in seiner ersten Ansprache einen versöhnlichen Ton anzuschlagen.

Was nun wichtig ist: Die europäischen Politiker sollten sich rasch mit dem Wahlergebnis abfinden und sich um ein gutes, belastbares Verhältnis zu Trump und dessen Republikanern bemühen. Und Sie als Anleger sollten weiterhin ein genaues Auge auf Ihre Anlagen werfen – was bedeutet der Sieg Trumps zum Beispiel für die Baubranche?


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Investitionsprogramm in die Infrastruktur

Nach den Äußerungen Trumps – auch von heute früh – rechnen die Experten mit einem großen Investitionsprogramm in die Infrastruktur. Davon sollte die Baubranche mittelfristig deutlich profitieren.

Dieser Gedanke war sicherlich auch ein Grund für den heute steigenden Aktienkurs von HeidelbergCement. Der weltweit zweitgrößte Baustoffkonzern präsentierte heute Quartalszahlen, die leicht unterhalb der Erwartungen der Analysten lagen. Der Ausblick versöhnte jedoch die Anleger.

Vor allem die Kosten für die Übernahme des italienischen Konkurrenten Italcementi drückten im dritten Quartal auf das Nettoergebnis. Der Gewinn des DAX-Konzerns ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29 Prozent auf 339 Mio. Euro zurück. Die Sonderaufwendungen für die Übernahme lagen bei 63 Mio. Euro.

Dass der Deal sich mittelfristig dennoch rechnet, wird beim Blick auf den operativen Gewinn klar: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im dritten Quartal um 17 Prozent auf eine Mrd. Euro. Der Umsatz erhöhte sich dank Italcementi um 25 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro.

Jahresziele bestätigt

Analysten wie Phil Roseberg von Bernstein Research bemängelten zwar „enttäuschende Resultate“, lobten aber den beibehaltenen Jahresausblick sowie die fortschreitende Integration von Italcementi.

Auf diese ging auch HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele ein: „Mit der Übernahme von Italcementi hat HeidelbergCement einen großen Wachstumssprung vollzogen und ist nun die klare Nummer zwei in der Baustoffbranche.“ Nun sei er sehr zuversichtlich, die identifizierten Synergien in Höhe von 400 Mio. Euro zu übertreffen.

Entsprechend bestätigte Scheifele die Jahresziele: 2016 will HeidelbergCement beim EBITDA, operativen Gewinn sowie bereinigten Nettogewinn hoch einstellig bis zweistellig zulegen.

9. November 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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