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Übernahme-Poker zwischen Bayer und Monsanto nimmt Fahrt auf

Insider haben den aktuellen Stand der Übernahme-Verhandlungen zwischen Bayer und Monsanto durchsickern lassen.

Demnach soll Bayer innerhalb der kommenden 2 Wochen ein tragfähiges Übernahme-Angebot unterbreiten können. Noch ist es allerdings nicht soweit.

Die Insider schränkten ein, dass sowohl Zeitrahmen als auch Einigung fraglich bleiben. Die Positionen der beiden Lager nähern sich an – ein Durchbruch ist noch nicht da.

Konsolidierungs-Welle zwingt Bayer zum Handeln

Hintergrund: Durch die Agrarchemie-Branche rollt eine Übernahme-Welle.

Nach der Bekanntgabe von 2 Deals unter den Top 5 der Branche, trat der Leverkusener Chemie-Konzern Bayer an den US-amerikanischen Saatgut-Konzern Monsanto heran.

Ziel des Deals ist es, Saatgut und Pflanzenschutz zu vereinen, um als weltweit größter Komplett-Anbieter für die Landwirtschaft auftreten zu können.

Die Deals von Syngenta/Chemchina sowie DuPont/DowChemical haben das Machtgefüge in der Branche durcheinander gewirbelt.


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Ohne Zusammenschluss, so die Befürchtung, wird der strategische Nachteil die Geschäfts-Entwicklung mittelfristig stark belasten.

Lediglich BASF hielt sich bislang zurück und kündigte an, dass man stark genug sei, um ohne Milliarden-Übernahme im Markt erfolgreich zu sein.

Analysten: Einigung im Bereich 130 – 140 Dollar für beide Seiten vorteilhaft

Bayer bot nach ersten Konsultationen mit Monsanto 122 Dollar je Aktie. Die Offerte war den Amerikanern allerdings zu niedrig. Bayer lies nicht locker und stockte nach weiteren Gesprächen die Offerte auf 125 Dollar je Aktie auf.

Das neue Angebot kam nachdem Monsanto schwache Geschäftszahlen veröffentlichte. Doch Monsanto sah sich weiterhin nicht in der Defensive und lehnte erneut ab.

Seitdem gibt es keine offiziellen Neuigkeiten – außer, dass weiter verhandelt wird und Bayer den Deal will. Im Zuge der weiteren Verhandlungen soll Bayer Auskunft zu bestimmten Unternehmens-fragen erhalten haben.

Damit will Monsanto die Leverkusener vom höheren Wert des Saatgut-Herstellers überzeugen. Analysten glauben, dass Monsanto bei einem Preis zwischen 130 und 140 Dollar zustimmen würde.

Fraglich ist, ob Bayer so viel zahlen will.

Monsanto-Aktie deutlich unter Angebotspreis: Investoren bleiben skeptisch

Ob es am Ende für einen Deal reicht ist fraglich. Die Preisverhandlungen sind nur eine Sache. Weitere Fragen bleiben:

Ist ein Deal überhaupt kartellrechtlich genehmigungsfähig? Wie wird die Behörde CFIUS entscheiden, die bei Übernahmen überprüft, ob nationale Interessen gefährdet sind?

Wichtig ist natürlich auch, was die Bayer-Investoren von einem Deal halten. Nachdem die Werbetrommel gerührt wurde, sind die Vorbehalte deutlich geringer als noch beim ersten Vorstoß.

Dem Management ist es gelungen, die Konsolidierungs-Situation in der Branche und die langfristigen strategischen Vorteile den Investoren zu erklären.

So kann die Bayer-Aktie heute trotz der ohne Frage gestiegenen Deal-Chance in einem stärkeren Markt am Nachmittag um 0,9% zulegen.

Vor dem gleichen Hintergrund geht es für die Monsanto-Aktie heute um 3% auf 107,50 Dollar nach oben. Die Investoren lauern auf die Chance eines Preises von über 125 Dollar, für den Fall, dass der Deal klappt.

Die große Lücke zu einem möglichen Angebotspreis zeigt aber auch, dass ein Deal aus Sicht der Investoren per heute höchst fraglich ist.

Und wenn die Verhandlungen platzen, dürfte die Aktie aufgrund zuletzt schwacher Geschäfts-Ergebnisse unter Druck geraten.

23. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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