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Übernahmefieber in der Telekom-Branche

In den europäischen Telekommunikationsmarkt ist Bewegung gekommen:

Übernahmen, Fusionen – zumindest das Interesse daran lässt die Kurse der Unternehmen deutlich ansteigen. Da diese Entwicklung anhalten dürfte, lohnt sich für Sie ein Blick auf die betreffenden Aktien.

Liberty Media und Vodafone wollen Kabel Deutschland

Das Wettbieten des US-Kabelkonzerns Liberty Media und der britischen Vodafone um Kabel Deutschland machte den Anfang.

Mit dem größten deutschen Kabelbetreiber, der etwa 8,5 Mio. Haushalte als Kunden hat, möchte Vodafone sein eigenes Mobilfunkangebot durch Festnetzdienste ergänzen.

Und dies dürfte erst der Anfang sein: Sollte es zu einer Übernahme von Kabel Deutschland  durch Vodafone  kommen, so bekämen auch die Spekulationen über einen Zusammenschluss bzw. eine Kooperation von E-Plus und O2 Deutschland neue Nahrung, die zuletzt noch dementiert wurden.

AT&T will in Europa mitmischen

Der amerikanische Telekommunikationsriese AT&T meldete sich jetzt auch zu Wort und beabsichtigt, auf dem europäischen Markt eine Übernahme tätigen zu wollen:


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Nach einem gescheiterten Vorstoß beim spanischen Telekomkonzern Telefonica stehen jetzt Sparten von Telefonica und Vodafone auf der Wunschliste.

Doch auch das britische Mobilfunk- und Internetunternehmen EE, das der France Telecom und der Deutschen Telekom gehört, steht laut Medienberichten im Mittelpunkt des Interesses.

Wachstum bei schnellen Internetzugängen?

Der Grund für die Expansion ist klar: Der Konkurrenzdruck in den USA steigt immer weiter – Europa steht dabei erst am Anfang.

Das macht europäische Telekom-Werte für ausländische Konkurrenten attraktiv. Glaubt man dem AT&T-Chef Randall Stephenson, so ist Europa reif für ein starkes Wachstum bei schnellen Internetzugängen.

Frequenzversteigerungen stehen an

Allerdings zeichnen sich am Horizont wieder deutliche Ausgaben der Mobilfunkanbieter ab: So stehen den deutschen Unternehmen eine neue Frequenzversteigerung ins Haus.

Angeblich schnürt die Bundesnetzagentur ein umfangreiches Paket, das neben den 2016 auslaufenden Altfrequenzen auch besonders wertvolle, weitreichende Frequenzen beinhaltet, die wichtig für den weiteren Ausbau von Breitband-Angeboten sind.

Dabei könnten die Kosten schnell die Milliardenmarke deutlich überspringen.

Zur Erinnerung: Ein erster Teil dieses langwelligen Spektrums im Bereich um 800 Megahertz wurde bereits vor drei Jahren verkauft und bildete den Grundstock für den Aufbau des schnellen LTE-Netzes.

Telekom-Aktien aussichtsreich

Solange wie die Übernahme- und Kauffantasie noch anhält, gehe ich davon aus, dass dieses Segment den Gesamtmarkt in den kommenden outperformen wird.

Nach Kabel Deutschland könnten auch Unternehmen wie Telefonica, France Telecom, Vodafone etc. oder gar die Deutsche Telekom von der eingesetzten Diskussion profitieren und weiter zulegen.

Wobei ich von letztgenannter Aktie allerdings seit Jahren zu Recht abrate. Und auch jetzt scheinen mir andere Telekom-Aktien die bessere Wahl zu sein.

24. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.