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Und monatlich grüßt die Notenbank

Wenn die amerikanische Notenbank FED (Federal Reserve Bank) ihre Zinssitzungen durchführt, hält die Wall Street häufig den Atem an. Und nicht selten kommt es nach Bekanntgabe der dort diskutierten Ergebnisse (und manchmal auch Entscheidungen) zu heftigen Ausschlägen am US-Aktienmarkt.

Das gilt insbesondere für Zeiten, in denen die Börsianer auf Zins-„verändernde“ Beschlüsse der Währungshüter warten.

Grüße vom Murmeltier FED

Vermutlich kennen Sie die berühmte Filmkomödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Darin verkörpert der Schauspieler Bill Murray einen zynischen TV-Wetterreporter, der alljährlich vom Murmeltier-Ritual in der Kleinstadt Punxsutawney berichten muss.

Das Witzige daran ist: Der Reporter sitzt in einer Zeitschleife fest. Was auch immer er unternimmt, was auch immer er anders macht: Er erlebt diesen Tag jeden Tag aufs Neue.

An diesen Film erinnert mich die amerikanische Notenbank: Auch sie wiederholt nun bereits seit etwa anderthalb Jahren Monat für Monat die Möglichkeit einer baldigen Zinsanhebung.

Gestern war es – wieder einmal – so weit: Und das Resultat der FED-Zusammenkunft ähnelte – wieder einmal – den Ergebnissen vorangegangener Diskussionsrunden:

FED-Chefin Janet Yellen „drohte“ den Börsianern – wieder einmal – mit einer Zinsanhebung. Allerdings – wieder einmal – verbunden mit der beschwichtigenden Einschränkung, dass der Zeitpunkt noch nicht feststehe und die Notenbank wenn, dann behutsam dabei vorgehen werde.


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Erinnern Sie sich?

Vor 9 Tagen hielt ich die US-Zinssorgen für„an den Haaren herbeigezogen“. Am Freitag zuvor waren die Kurse an der Wall Street nach überraschend starken Arbeitsmarktdaten deutlich in die Knie gegangen. Die Marktteilnehmer sorgten sich, dass die Notenbank mit ihrer angedrohten Zinsanhebung nun tatsächlich Ernst machen werde.

Meine Einschätzung dazu lautete:

„Die US-Notenbank ‚droht‘ inzwischen seit mehr als einem Jahr mit möglichen Zinsanhebungen. Passiert ist jedoch rein gar nichts. Und die Notenbank wird nach meinem Dafürhalten auch weiterhin nicht in dieser Hinsicht ‚aktiv‘ werden.

Und selbst wenn sie es tut, dürfte es allenfalls eine Mini-Anhebung werden, um den ‚Anschein zu wahren‘. Die Sorgen der US-Marktteilnehmer vom vergangenen Freitag sind daher, bei sorgfältiger Analyse, eher ‚an den Haaren herbeigezogen‘.“

Und nun schauen Sie einmal, wie die US-Indizes auf die gestrige FED-Verlautbarung reagiert haben:

vergleich us-indizes-19-03-2015

Wall Street: Heftige Aufwärtsreaktion nach „FED-Verlautbarung“

Diese 3 Marktindizes decken insgesamt rund 5.000 US-Aktien ab und liefern damit ein gutes Bild von dem, was sich am „breiten“ Markt tut.

Die Tagesgewinne lagen zwischen +0,9% und +1,8%. Und urplötzlich notieren alle 3 Indizes wieder nahe ihren Jahreshochs (pinkfarbene Linien). Der S&P SmallCap 600 (Nebenwerte-Index) kletterte sogar schon auf eine neue Bestmarke.

Großinvestoren kaufen

Im unteren Chartteil habe ich Ihnen das On-Balance-Volumen (OBV) eingeblendet. Dieser Indikator zeigt Ihnen, ob Geld in einen Markt hinein oder aus ihm heraus fließt, in dem er die täglichen Umsätze mit den täglichen Kursveränderungen verknüpft und die Resultate kumuliert.

Somit zeichnet das OBV vor allem das Verhalten der Großinvestoren nach, die mit ihrer gigantischen Kapitalsubstanz die Trends an den Aktienmärkten bestimmen. Und Sie, als Privatanleger, sind gut beraten, deren Handlungsweise zu beobachten und ihr zu folgen.

Während das OBV der NYSE noch in den Startlöchern steht, streben die OBVs von Nasdaq Composite und S&P SmallCap 600 bereits sichtbar nach oben.

Fazit

Für mich stellt sich daher das vor uns liegende Szenario an den Aktienmärkten unverändert so dar:

Der DAX 30 wird nach seinem irren Spurt der letzten Monate erst einmal eine mehrwöchige Konsolidierung, eher sogar eine deutliche Korrektur absolvieren, bevor es weiter aufwärts gehen kann.

Die Wall Street hingegen wird – dank „Murmeltier“ FED – in den kommenden Wochen einiges von dem Terrain aufholen, das der deutsche Leitindex in den vergangenen Monaten in seinem Übereifer vorgelegt hat.

19. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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