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Unsinniger Vorschlag: Höheres Flaschenpfand soll gegen Armut helfen

Exakt vier Wochen nach der Bundestagswahl kommt heute der Deutsche Bundestag zur ersten Sitzung zusammen. Dort geht es noch nicht um die Wahl der Bundeskanzlerin.

Das ist noch nicht möglich, weil noch nicht einmal die Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD begonnen haben. Aber dennoch ist dieser Tag wieder von großer Bedeutung für unser Land. Der aktuelle Stillstand zeigt eben ganz klar, dass die Politik in vielen Fällen nicht mehr weiter weiß.

Daher tauchen auch schon jetzt Prognosen auf, wonach es wohl bis Weihnachten dauern könnte, bis es dann tatsächlich eine neue Regierung geben könnte. Das sorgt genauso für Politikfrust in der Bevölkerung, wie so manch unsinniger Vorschlag, der man hört.

So forderte laut Bild-Zeitung der bisherige CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Paul, unterstützt vom Vizepräsidenten der Senioren-Union Leonart Kuckart, eine Verdopplung des Flaschenpfandes von 25 auf 50 Cent, um damit armen Menschen zu helfen.


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Seiner Meinung nach kämen viele Menschen mit ihren niedrigen Löhnen und Renten nicht aus und wären darauf angewiesen, ihr Einkommen durch Sammeln von Pfandflaschen aufzubessern. Eine Verdopplung des Flaschenpfandes würde diesen armen Menschen direkt helfen.

Sie sehen: Statt die Probleme wirklich zu lösen, wird an Symptomen herumgedoktert. Die wahren Probleme der Armut liegen nicht in einem zu niedrigen Flaschenpfand, sondern in unserem Zinseszinssystem und den damit immer schneller steigenden Schulden, sowohl beim Staat, als auch bei Unternehmen und privaten Haushalten.

Der Zins wirkt heute als Umverteilungsmechanismus, mit dem große Summen Geldes von der breiten Masse zu wenigen Superreichen umgeschichtet wird. Daran ändert sich nichts, wenn man arme Menschen zum Flaschensammeln schickt und dafür das Flaschenpfand erhöht.

Politiker gehen den Problemen nicht auf den Grund, sondern fordern lieber unsinnige Dinge

An solchen unsinnigen Vorschlägen von Politikern sehen Sie, wie planlos heute Politik betrieben wird und wie wenig Politiker gewillt sind, tatsächlich Probleme zu lösen.

Politiker, die wirklich weitsichtig sind und sich intensiv mit den Problemen und entsprechenden Lösungsansätzen beschäftigen, gibt es leider nur wenige. Einer davon ist sicher der bisherige FDP-Abgeordnete und Eurokritiker Frank Schäffler, den wir im letzten Herbst beim Lesertreffen des Crash-Investors in Berlin zu Gast hatten.

Doch das trifft nur für wenige Politiker zu und deshalb heißt das für Sie, dass Sie sich angesichts unserer dramatischen Probleme mit dem Euro und der Überschuldung keinesfalls auf Politiker verlassen dürfen.

Stattdessen sollten Sie sich selber vor dem unweigerlich kommenden Crash wappnen. Das tun Sie, in dem Sie ihr Vermögen breit streuen sowie flexibel und schnell zugreifbar halten – das bietet bei einer Verschärfung der Krise eine gute Absicherung.

22. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.