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So entwickeln sich die Unternehmensanleihen 2012

Mit der Hoffnung, dass der Rutsch ins Neue Jahr gut gelungen ist, verbunden mit den allerbesten Wünschen, will Ihnen die Redaktion des Anleihe-Newsletters in der heutigen und morgigen Ausgabe einen kleinen Ausblick auf die Anleihemärkte im Nebenwertebereich des nun neu begonnen Jahres 2012 geben.

Die in diesem Zusammenhang wichtigste Frage ist: Wie werden sich die Neuemissionen entwickeln?

Denn besonders zum Jahresende gab es nicht mehr allzu viel Unternehmen, die eine Finanzierung durch die Ausgabe von Mittelstandsanleihen angestrebt hatten. Gleichzeitig waren damit die Investitionsmöglichkeiten in neue Unternehmensanleihen nicht gerade zahlreich.

Starkes erste Halbjahr, schwaches zweites Halbjahr

Bis zur Mitte 2011 sah es allerdings anders aus. Ob namhafte oder weniger bekannte Unternehmen, fast jede Neuemission konnte dabei erfolgreich platziert werden. Im Zuge des aus der Verschärfung der Schuldenkrise belasteten Marktumfeldes, fielen die Neuemissionen des zweiten Halbjahres 2011 allerdings nicht mehr so erfolgreich aus.

Dabei ist doch eine schlechte Aktienkursentwicklung in der Regel gut für die Anleihemärkte. Dies stimmt allerdings nur bei Bundesanleihen oder festverzinslichen Wertpapieren von großen Unternehmen. Mittelständische Anleihen weisen dabei eine weitaus höhere Abhängigkeit von der Entwicklung der Aktienmärkte auf.


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Die meisten Unternehmensanleihen wurden zum Zweck der Wachstumsfinanzierung getätigt. Vielfach hatte die gute Konjunkturentwicklung und eine damit verbundene gesteigerte Nachfrageentwicklung eine Notwendigkeit zum Ausbau von Kapazitäten nach sich gezogen.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Markt für mittelständische Unternehmensanleihen gerade in einem konjunkturell sehr guten Umfeld so stark gewachsen ist.

Aktienmärkte und Konjunktur spielen eine große Rolle

Hier sind also bereits zwei Variablen genannt, die eine wesentliche Rolle für die künftige Entwicklung der Anleihemärkte spielen. Beide Faktoren, sowohl die Entwicklung der Aktienmärkte als auch das konjunkturelle Umfeld sind dabei wesentlich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst.

Für das Kalenderjahr 2012 sehen viele Forschungsinstitute und Wirtschaftsexperten eine Verlangsamung des zuletzt hohen Wachstumstempos als realistisch an. Die revidierten Wachstumsprognosen für Deutschland liegen in einer Bandbreite von 0,8 % bis 1,2 % und damit deutlich unterhalb der bisherigen Erwartungen.

Die Gründe hierfür sind ebenso vielfältig wie einleuchtend. Auch wenn solche Konjunkturprognosen eher der Kaffeesatzleserei entsprechen und auch nicht tatsächlich der Wahrheit entsprechen, so sind die Belastungen aus der jüngsten Staatsschuldenkrise nicht von der Hand zu weisen.

Besonders für Deutschland wird ein ähnliches Szenario wie in der Finanzkrise erwartet, als sich die Exporte eher schleppend entwickelten, die Binnennachfrage jedoch relativ stabil ausgefallen war.

Ein Abrutschen der weltweiten Konjunktur in eine Rezession ist jedoch aufgrund der aufstrebenden Schwellenländer eher unwahrscheinlich.

Vor diesem Hintergrund dürfte die Kapazitätsausweitung im laufenden Kalenderjahr bei vielen Unternehmen nicht mit der höchsten Priorität vorangetrieben werden. Auf der anderen Seite sollten jedoch die Aktienmärkte wieder ein positiveres Umfeld für Anleiheemissionen vorweisen.

Denn hier greift die Prämisse, wonach die Kursverwerfungen der letzten Monate eine schlechtere gesamtwirtschaftliche Entwicklung vorweggenommen hatten.

Somit gibt es zwei Faktoren, die sich auf die Bereitschaft der Unternehmen, Fremdkapital über die Märkte aufzunehmen gegenteilig auswirken. Lesen Sie in der morgigen Ausgabe, warum wir dennoch mit einer Zunahme von Anleiheemissionen in 2012 rechnen.

2. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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