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Uran: Der Durchbruch steht noch aus

Der aktuelle Boom bei Rohstoffen geht nicht quer durch alle Rohstoffklassen.

Zwar strahlen in diesen Tagen die Edelmetalle ganz extrem, doch sowohl bei den Industrie-Metallen als auch bei einigen Energie-Trägern sieht es nicht so positiv aus.

Ein Beispiel im Energie-Bereich ist das Uran.

Uran-Marktlage: So sieht es bei Cameco aus

Wie angespannt dort die Marktlage zurzeit ist, verdeutlichen die aktuellen Zahlen des großen kanadischen Produzenten Cameco.

Das Unternehmen hat überraschend einen Verlust von immerhin über 400 Mio. Dollar im 1. Quartal 2016 ausgewiesen.

Für sie zur Einordnung: Vor 12 Monaten lag der Vergleichswert immerhin 566 Mio. Dollar.


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Allerdings hat sich die Situation bei Cameco nicht wirklich nachhaltig verbessert. Die Umsätze sanken um 16% im 1. Quartal und beim Durchschnittspreis ging es noch einmal um weitere 3% nach unten.

Auf diese schwachen Fundamental-Daten reagiert Cameco sehr schnell und hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nun klar gesenkt: 2016 soll nun nur noch 25,7 Mio. Pfund Uran gefördert werden.

Bis zuletzt hat die Prognose jedoch bei 30 Mio. Pfund gelegen. Dies wäre wiederum ein klarer Anstieg im Vergleich zu 2015 mit einer Jahres-Produktion von immerhin 28,4 Mio. Pfund gewesen.

Schon im Vorfeld der Zahlen hatte Cameco angekündigt, bestimmte Minen zwischenzeitlich erst einmal stillzulegen. Dabei handelt es sich um Rabbit Lake im kanadischen Saskatchewan.

Gleichzeitig sollen auch die Produktions-Mengen bei anderen Standorten in den USA und auch in Saskatchewan heruntergefahren werden.

Cameco reagiert mit Minen-Schließungen

Im Jahr 2015 hat sich Uran deutlich besser gehalten als die Masse der anderen Rohstoffe die doch deutlich an Wert verloren haben.


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Ganz anders stellt sich jedoch die Situation in diesem Jahr dar: Während die Edelmetalle weit über 20% zugelegt haben, ist der Uranpreis seit Anfang des Jahres um 1/4 eingebrochen.

Der durchschnittliche Marktpreis ist zuletzt auf 27,50 Dollar pro Pfund zurückgegangen. Nach Angaben der Experten von UXC Broker ist das eines der niedrigsten Preisniveaus in den vergangenen 10 Jahren.

Ausblick

Keine Frage: Kurzfristig fehlen einfach die positiven Katalysatoren für den Uranmarkt. Auch 5 Jahre nach der Fukushima-Katastrophe sind erst 2 der 50 möglichen Reaktoren in Japan wieder am Netz.

Gleichzeitig sorgt auch der Atom-Ausstieg in Deutschland für eine negative Stimmung gegenüber der Atom-Energie.

Mittelfristig wird sich die Lage ganz anders darstellen, wenn viele der aktuellen im Bau befindlichen chinesischen Reaktoren ans Netz gehen.

Kurzfristig herrscht jedoch alles andere als ein Angebots-Engpass: Derzeit liegt der weltweite Lagerbestand bei rund 217.000 t Uran.

Das entspricht der erforderlichen Uran-Menge von 3 Jahren, die für alle aktuell bestehenden Atom-Reaktoren notwendig ist. So dürfte der Preisdruck beim Uran zunächst einmal hoch bleiben.

4. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.

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