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US-Drama in Zahlen: Staatsverschuldung dramatischer als in Europa

Auch nach den spannenden Vorwahlen heute Nacht bleiben die USA in der Krise.

Die Zahlen: USA sind faktisch bankrott, wenn es nach wirtschaftlichen Daten geht.

Das Drama in den USA bekommt kaum jemand mit, wenn wie heute Nacht die Emotionen über den künftigen Präsidenten hin- und herschaukeln.

Die Zeitungen schweigen derzeit auch in Europa noch über die Auswirkungen der wohlhabendsten Volkswirtschaft der Welt bis in einzelne Familien hinein.

Verschuldung schlimmer als angenommen

Wir haben uns die Werte näher angesehen – und stellen fest, dass es weit schlimmer ist als angenommen. Wüssten die Haushalte, was auf ihnen lastet, müssten sie theoretisch auswandern. Sehen Sie sich bitte das ganze Zahlendesaster selbst an.


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Die Verschuldung insgesamt ist auf offizielle – an diesem Tag – 15,06 Billionen US-Dollar gestiegen. Das krasse Missverhältnis dazu sind die jährlichen (!) Ausgaben, die ungehindert weiter explodieren: 6,7 Billionen US-Dollar werden es etwa sein.

Bevölkerungszahlen: besorgniserregend

Demgegenüber stehen etwa 313 Millionen Einwohner in den USA. Offiziell sind 12,9 Millionen Menschen arbeitslos, während inoffiziell inklusive aller sonstigen Sozialmaßnahmen oder nicht gezählten Arbeitssuchenden etwa 23 Millionen arbeitslos sein sollen.

Insgesamt gibt es in den USA etwa 82 Millionen Familien, die sich diese gigantischen Staatsschulden teilen müssen. Alarmierend aber ist:

46 Millionen Menschen alleine leben von so genannten „Food Stamps“, also so etwas wie Essensmarken. Bei einer Haushaltsgröße von durchschnittlich 2,8 Personen also fallen weitere 16 Millionen Haushalte weg.

Das heißt: etwa 66 Millionen Haushalte müssten aktuell 15 Billionen US-Dollar stemmen.

Gesamtverschuldung höher als Staatsschulden

Doch selbst wenn Sie diese Rechnung nicht aufmachen, bleiben die Zahlen bedrückend: 170.000 US-Dollar Schulden hat jede Familie damit etwa.

Oder wenn Sie sämtliche US-Schulden einkalkulieren, also auch Pensionsrückstellungen sowie die privaten Verbindlichkeiten, sollen die Schulden pro Familie sogar 684.000 US-Dollar betragen.

Bei Sparvermögen von durchschnittlich wenigen tausend US-Dollar sind die US-Familien rechnerisch gigantisch überschuldete. Nur: Wer haftet für die öffentlichen Schulden? Auch dies sind letztlich die Bürger und Steuerzahler.

GeVestor meint: Auch das Staatsvermögen rettet die USA dauerhaft nicht unbedingt. Die „Assets“, also Vermögensteile pro Bürger betragen statistisch 244.852 Dollar – also gibt es keine Reserven mehr, auf die der Staat – theoretisch – zurückgreifen könnte. Daher:

Die USA sind hoch verschuldet – und das System quasi einsturzgefährdet. Wann auch immer eine „größere“ Lösung in Form von Schuldenschnitten etwa oder in Form von gigantischen Steuererhöhungen für private Einkommen kommt. Wir empfehlen weiterhin:

Investieren Sie in Aktien. Ein US-Beispiel ist das Beteiligungsunternehmen Berkshire Hathaway von Warren Buffett. Das Unternehmen/die Aktie gilt als teuer – steigt aber unter dem Strich seit Jahrzehnten.

Sie können in Deutschland die so genannte „B-Aktie“ kaufen.

7. März 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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