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US-Notenbank Fed sorgt für Kauflaune bei Anlegern

Der DAX 30 schickt sich an, über den Widerstand bei 10.000 Punkten zu klettern.

Wenn er das schafft, ist der Weg für weitere Kursgewinne frei. 11.000 Punkte, 12.000 Punkte und danach ein neues Allzeithoch sind dann die nächsten Ziele.

Gestern sorgte die US-Notenbank Fed dafür, dass der DAX 30 den Widerstand heute erneut in Angriff nimmt und zum Börsen-Auftakt auch im 5-stelligen Bereich notierte.

EZB hat vorgelegt

Vergangene Woche hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Negativzins für Bankeinlagen bei der EZB weiter gesenkt. Das sorgte zuerst für einen turbulenten Kursverlauf.

Letztlich führte die Entscheidung aber zu steigenden Notierungen des DAX 30. Der DAX 30 konnte sogar kurz über die 10.000 Punkte klettern.

Der Widerstand bei 10.000 Punkten erwies sich dann doch als zu hoch, weil man nicht wusste, wie die Fed entscheidet.

Fed bestätigt Niedrig-Zins-Politik

Gestern fiel die Zins-Entscheidung der US-Notenbank Fed. Der Leitzins wurde in der Spanne von 0,25 bis 0,50% gehalten.

In der nachfolgenden Presse-Konferenz machte Fed-Chefin Janet Yellen deutlich, dass es im laufenden Jahr zu 2 Zinserhöhungen kommen könne, diese aber gegebenenfalls moderat ausfallen.


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Sie ruderte damit hinter die im Dezember 2015 gemachten Aussagen zurück. Da war noch von 4 Zins-Schritten die Rede.

Keine attraktiven Alternativen zur Anlage in Aktien und Optionen

Der Minuszins der Europäischen Zentralbank (EZB) für Einlagen von Banken bei der EZB und die jetzt bestätigten Minizinsen der Fed haben eines gemeinsam: Eine renditeträchtige Alternative zur Anlage in Aktien und Optionen ist nicht gegeben.

Sparer müssen Ihr Geld gegebenenfalls weiter zur Bank tragen, es dort für die Bank zum Zocken bereitstellen und erhalten dafür keine Gegenleistung; Risiko einer Bankenpleite inklusive.

Die Rendite bringende Alternative ist die Anlage in Aktien und Optionen.

DAX 30 über 10.000 Punkte

Zum heutigen Börsen-Auftakt notierte der DAX 30 über 10.000 Punkte.

Wenn er dieses Kursniveau bis zum Wochen-Ausklang hält oder sogar noch zulegt, bestehen gute Aussichten, dass der DAX weiter nach oben läuft und die 10.000 Punkte dieses Mal wirklich nachhaltig überwindet.

Vor größeren Investitionen: Störfeuer des Hexensabbats abwarten

Der morgige Hexensabbat (großer Verfallstag von Optionen und Futures auf Aktien und Indizes) kann den Kursausbruch des DAX 30 bestätigen, ihn aber auch unter 10.000 Punkte zurückwerfen.

Institutionelle Anleger halten oft große Bestände von Optionen und Futures. Die Optionen und Futures mit der Fälligkeit März 2016 verfallen morgen. Dann werden betroffenen institutionellen Anlegern Aktienbestände ein- oder ausgebucht.

Im Vorfeld des Hexensabbats versuchen institutionelle Anleger deshalb oft, die Kurse von Aktien auf für sie günstige Abrechnungs-Kurse zu lenken. Das geschieht durch gezielten Kauf und Verkauf entsprechende Aktien.

Diese, nur durch den Hexensabbat ausgelösten Umsätze können für Kursturbulenzen an den Märkten sorgen, wie Sie die auch in den letzten 1 bis 2 Wochen erlebt haben.

Da kann es mit den Kursen deutlich rauf und auch runter gehen. Deshalb sind die Notierungen des DAX 30 von mehr als 10.000 Punkten derzeit noch mit Vorsicht zu genießen.

Ich empfehle das Abwarten des Hexensabbat, bevor Sie größere Beträge an der Börse anlegen.

Zum guten Schluss: Heute vor genau 154 Jahren, also am 17.03.1862, kam der umstrittene Finanz-Theoretiker Silvio Gesell zur Welt. Aus seinen umfangreichen Schriften wähle ich dieses als Zitat des Tages:

„Das Geld ist der Fußball der Volkswirtschaft.“

Mit dem Fußball der Volkswirtschaft arbeitend, darauf achtend, dass dieser nicht (zu oft) ins Aus oder Abseits gerät und, dass ich am Ende mehr Tore erzielt als Gegentore kassiert, v. a., möglichst keine Eigentore geschossen habe, hoffe ich, dass ich Ihnen mit den Kommentaren an dieser Stelle auch zu vielen erfreulichen Toren verhelfe und damit komme ich zum Ende dieses Bandwurm-Satzes, an dem ich Ihnen zum guten Schluss herzliche Grüße sende

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

17. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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